Losung des Tages – 05.11.2014

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.
Daniel 9,18

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Matthäus 5,3

Würden wir uns alleine auf unsere Leistungen und unsere guten Taten verlassen und diese als Argumentation und Gründe vor Gott bringen, damit Gott unser Bitten und Flehen erhört, so würden unsere Gebete bei Gott sicherlich nur hohl und leer klingen. Was können wir denn bitteschön Gott bringen, dass Er uns gerechtfertigt und gnädig anblickt!?! Alleine, dass wir vor Gott treten können und Ihm im Gebet unsere Sorgen, Ängste und Nöten bringen dürfen, ist ja schon nicht unser Verdienst. Durch Jesus Christus, der stellvertretend am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden starb, wodurch wir nun gerechtfertigt vor Gott stehen können, ist unsere Beziehung zu Gott wiederhergestellt. Dadurch dürfen wir Ihn im Gebet mit Abba – lieber Vater – ansprechen. Durch das Erlösungswerk von Jesus Christus sind wir gerecht gesprochen vor Gott. Ein für alle Mal hat uns Gott vergeben und unsere so erhaltene Rechtfertigung durch die Auferstehung Jesus Christus am Ostersonntag vollmächtig bestätigt. Darauf dürfen wir fest vertrauen und brauchen nicht auf unsere selbstgemachte brüchige Gerechtigkeit vor Gott zu pochen. Nichts haben und brauchen wir vor Gott zu bringen, als lediglich unser Eingeständnis, dass wir Erlösungsbedürftig und schuldig sind. Und Gott, Der unser Herz sieht, wird uns in Seiner überfließenden Liebe und Barmherzigkeit nicht überhören, sondern sich unser in Seiner täglich neuen Gnade erbarmen, wenn sich unsere Bitten nicht auf unsere eigene Gerechtigkeit gründen.

About the Author Gerd

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