Losung des Tages – 05.10.2014

Elifas sprach: Ich würde mich zu Gott wenden und meine Sache vor ihn bringen, der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind.
Hiob 5,8-9

Es erhob sich ein gewaltiger Sturm auf dem See, sodass auch das Boot von Wellen zugedeckt wurde. Jesus aber schlief. Und die Jünger traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir kommen um!
Matthäus 8,24-25

Oftmals in unserem Leben sind wir mit unserer Weisheit, mit unserem Latein, am Ende. Alles Abwägen und hin und her überlegen von möglichen Lösungswegen hilft nicht wirklich weiter und wir kommen zu keinem zufriedenstellendem Ergebnis. Selbst der gut gemeinte Rat, den wir bei Bekannten und Freunden, an Hecken und Zäunen bei Nachbarn zu finden hofften, ist nicht zielführend. Ausweglos scheint die Situation dann, wenn selbst unsere Glaubensgeschwister nur fromme Sprüche und Ratschläge – die sicherlich gut gemeint sind – auf Lager haben, uns aber nicht weiter helfen und die Lage im Grunde genommen nur noch auswegloser erscheinen lassen. Man denke hierbei als Beispiel nur an die drei Freunde Hiobs. Damit müssen wir wohl auch zurechtkommen, selbst dann wenn wir unsere Bitten und unser Flehen vor Gott gebracht haben: Ratlosigkeit im Leben und unser flehentliches Rufen zu Gott, dass scheinbar ungehört und unerhört bleibt. Da sind wir mit den Jüngern auf dem See Genezareth im gleichen Boot: „Herr, hilf, wir kommen um“, so schreien sie und auch wir, wohlwissend das ihr und unser Herr – zwar schlafend – doch mit im Boot ist. Auch wenn wir manches Mal herausgefordert sind unsere prekären Lebenssituationen aushalten zu müssen und schweigend zu ertragen, so dürfen wir doch fest darauf vertrauen, dass unser Rufen zu Gott an genau den Richtigen adressiert ist. Wenn keiner uns mehr hört – Er hört uns. Und: Gott hilft immer – spätestens rechtzeitig.

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