Losung des Tages – 04.11.2014

Ich will euch mehr Gutes tun als je zuvor, und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin.
Hesekiel 36,11

Ihr seid dazu berufen, dass ihr den Segen ererbt.
1.Petrus 3,9

Petrus schreibt in seinem Brief an die Gemeinden von Kleinasien (die Empfänger sind im überwiegenden Teil Heidenchristen) ermahnende Worte: „Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig. Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.“ Dies hat den Grund, dass der natürliche Mensch es für selbstverständlich hält, dass man Böses mit Bösem zurückzahlt. Dabei weist Petrus nun auf Jesus Christus hin, Der seinen Jüngern ein anderes Verhalten nach Seinem Vorbild und Geist vorgelebt hat und nun auch die Gemeinden auffordert, es Jesus Willen nach gleichzutun. Weiterhin Böses zu tun, was der alten Welt und deren verkehrten Verhalten entspricht, ist nicht Zielführend. Eine veränderte Haltung und Gesinnung, die dem neuen Leben aus Gott entspricht, ist erstrebenswert, kann Feindschaft überwinden und Frieden stiften. Daher auch die Aufforderung von Petrus: „Segnet vielmehr.“ So wie Jesus geboten hat, unsere Feinde zu segnen und Paulus schreibt „Man schmäht uns, so segnen wir (1. Korinther 4, 12)“, so sollen auch wir Nachfolger Jesus dieser aktiven Haltung folgen und segnen, weil wir von Gott dazu berufen sind und wir selbst Gottes Segen ererben. Und dieser Segen ist nicht Ausdruck unseres ersehnten Wunsches, sondern bereits realer Reichtum in Gott.

Barmherziger Vater, danke, dass Du uns Deinen Segen nicht vorenthältst. Aus Deiner Fülle dürfen wir nehmen, uns verändern und unser Handeln so bestimmen lassen, dass wir nicht mehr Böses mit Bösem vergelten.

About the Author Gerd

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