Losung des Tages – 02.12.2014

Kommt her, höret zu, alle, die ihr Gott fürchtet; ich will erzählen, was er an mir getan hat.
Psalm 66,16

Paulus schreibt: Wir hatten Herzenslust an euch und waren bereit, euch nicht allein am Evangelium Gottes teilzugeben, sondern auch an unserm Leben; denn wir hatten euch lieb gewonnen.
1.Thessalonicher 2,8

Schön, wenn wir das auch so erfahren durften: Gott hat unsere Bitten und Gebete erhört, wodurch wir Sein Eingreifen in unser Leben, in unsere gegenwärtige Situation mit ihren Problemen und Schwierigkeiten, hautnah erfahren konnten. Überwältigt, fasziniert und durch und durch dankbar springt unser Herz vor Freude und wir möchten alle Welt daran teilhaben lassen. Wir möchten anderen dann davon erzählen, wie Gott uns so wunderbar geholfen hat. Wo Er uns Wege aus unserer Ausweglosigkeit gezeigt und neue Türen geöffnet hat. Wo Er uns freundlich angeschaut hat und wir Seine wunderbare Großzügigkeit erleben durften. Das alles wollen wir nicht für uns behalten, sondern haben das Bedürfnis uns mitzuteilen. „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über (Matthäus 12, 34)“, heißt es im Matthäusevangelium. Und dabei haben nicht wir alleine etwas davon, wenn wir unsere überschwängliche Freude kundtun, sondern auch diejenigen, die es hören. Es kann ihnen Mut machen, weiter offen zu sein für Gottes helfendes Eingreifen, denn Gott hält mit Seiner Hilfe ja nicht hinterm Berg, sondern möchte allen Menschen, die Ihn anrufen, Helfer sein. Dabei sollten wir aber nicht angeberisch prahlend davon erzählen, was wir mit Gott erleben durften, sondern vielmehr in aller Demut. Denn die Hilfe, die uns zuteil wurde, wurde uns aus Gottes Gnade geschenkt – also völlig unverdient. Es geht bei allem ja letztlich nicht um uns, sondern um den großen und barmherzigen Gott, zu Dem wir Abba, lieber Vater, sagen dürfen.

About the Author Gerd

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