Losung des Tages – 01.11.2014

HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief.
Psalm 92,6

Wir haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.
1.Korinther 2,12

Wenn wir mit offenen Augen durch das Leben gehen, sollten wir die Wunderwerke des großen Schöpfers erkennen können. So heißt es auch im Neuen Testament im Brief des Paulus an die Römer: „Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist Seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus Seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben (Römer 1, 20).“ Die wunderbare Pflanzen- und Tierwelt, die sich – Gott sei Dank – immer wiederholenden Jahreszeiten, das Wetter usw. Alle diese Dinge rief Gott durch Sein Wort ins Leben. Doch der Geist dieser Welt trägt eine andere Handschrift. Der Mensch, der sich durch den weltlichen Geist (und auch Zeitgeist) leiten lässt, nimmt alle diese Dinge als selbstverständlich und niemals aufhörend hin. Er sieht hinter allem ganz offensichtlichem die schöpferische, barmherzige, erhaltende und bewahrende Hand Gottes nicht – und er kann dies auch alles nicht erkennen. Erst durch den Geist Gottes, Der uns auch erst durch Gottes Gnade geschenkt wird, erhalten wir erleuchtete Augen des Herzen, um zu erkennen, was uns alles durch Gottes fürsorgliche Hand zuteil wurde. Der menschliche Geist hat in seinen Möglichkeiten bereits vieles erforscht und entdeckt – jedoch sind ihm auch Grenzen gesetzt. Dem Menschen ist es nicht gegeben, Gott durch Forschung und Wissen zu entdecken. Das Erkennen Gottes wird aus menschlicher Sicht erst dann möglich, wenn wir uns selbst nach Ihm auf die Suche machen. Und dann lässt Er sich, wie Er es uns versprochen hat, auch finden. Am Kreuz von Golgatha hat Gott sich durch Jesus Christus in aller Deutlichkeit uns Menschen offenbart. So kommt nun her zu Ihm und empfangt durch Glauben neues Leben und den Geist Gottes und erkennt, wie reich uns Gott mit allem beschenkt hat.

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