Licht in dieses Welt

Jesaja erwartet das Licht vom Tempelberg in Jerusalem. Dort würde Gott wieder Wohnung nehmen, und von dort sein Licht ausbreiten, das alle Völker anziehen würde.

Heute lesen wir den Abschnitt wie mit einer schärferen Brille. Für Jesaja war klar, Gott konnte nur in Jerusalem Wohnung nehmen. Doch seit Jesus wissen wir, dass das Licht nicht von einem geographischen Ort kommt, das Licht ist Jesus, der Sohn Gottes. Als er in diese Welt kam, hat seine Herrlichkeit die Menschen in seiner Umgebung erreicht. Schon mit den Personen der Weihnachtsgeschichte fing es an. Sie wurden in Jesu Gegenwart froh und wussten sich in Gottes Gegenwart aufgehoben. So ging es vielen Menschen, denen Jesus während seiner Zeit bis zum Tod begegnet ist. Sie bekamen Hilfe, neuen Lebensmut, erlebten Heilung ihres Körpers und ihrer Seele und änderten ihr Leben. Mit Jesu Auferstehung war das Licht nicht nur auf den kleinen Radius Israels begrenzt, sondern alle Welt konnte dieses Licht erfahren bis heute. Was Jesaja in seiner Ankündigung von fremden Völkern erwähnte, ist Wirklichkeit geworden. Aus allen Teilen der Welt sind Menschen zum Glauben an Jesus gekommen und haben ihm ihr Leben anvertraut.

Jesus ist Licht

Wir können uns darüber von Herzen freuen, dass Gottes Licht in Jesus seit 2000 Jahren in dieser Welt scheint. Doch ich frage mich, was es für uns bedeutet. Wir wollen ja nicht nur allseits bekannte Richtigkeiten bedenken, sondern selbst diese Herrlichkeit Gottes in unserer Lebenswelt entdecken.
Jesus ist sehr persönlich. Obwohl er König der ganzen Welt ist, Und sein Licht quasi per Mausklick in jeden Haushalt bringen könnte, wählt er den ganz persönlichen Weg. In jedes einzelne Leben will er sein Licht bringen, jede individuelle Dunkelheit hell machen. Dunkelheiten gibt es viele. kann ich aufzählen: Finanzielle Not, Beziehungsprobleme, Mobbing am Arbeitsplatz, berufliche Überforderung, Einsamkeit und Krankheit. Nur eines dieser Themen reißt den Boden unter den Füßen weg, sodass die betreffende Person in ein tiefes Loch fällt. Wer kann Hilfe bringen? Menschliche Möglichkeiten sind schnell erschöpft, und die liebe Hand auf der Schulter tut zwar gut, kann aber auch nicht alle Dunkelheit vertreiben. Das will Jesus. Er sagt zu: „Ich bin immer bei dir. Auch wenn du aussichtslos gefangen bist, dich in Schuld verstrickt hast oder Angst vor der Zukunft dich lähmt, werde ich dir beistehen und dich nicht loslassen.“ Das Licht Jesu bewirkt neue Perspektiven auf die Situation, Auswege und Mut für neue, unbekannte Wege.

About the Author Martina

Leave a Comment: