Leben gewinnend verschenken

Was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber zuletzt sein Leben verliert? Womit will er es dann zurückkaufen? (Matthäus 16,26)

„Letztens habe ich mich verloren…“ Das ist in unserer Gegend gar nicht so selten. Da versucht man auf der Gewinnerseite zu sein und schuftet. Und man ist auch ganz gut dabei. Doch in einer stillen Minute oder wenn es laut kracht im Leben, wird einem bewusst: „Ich habe mein Leben verloren!“ Und man weiß nicht, wo es wiederzufinden ist. Mancher wird noch aktiver und versucht, sich das Leben zurückzukaufen: Auszeiten, Sabbatzeiten oder Einkehrtage. Nur, um dann genauso weiter zu machen. Ein anderer verfällt in Schockstarre und ist zu nichts mehr fähig. Und der Dritte lässt alles so weiter laufen. Das Ergebnis ist das gleiche: Nichts gewonnen – das Leben ist und bleibt verschwunden.

„Letztens habe ich Leben gewonnen…“ Das ist möglich, indem man sich verschenkt. An Personen, denen mein Leben wichtig ist: an Gott, der weiß, wie Leben funktioniert. Oder an Menschen, die einen brauchen: die eigene Familie, Menschen in der Nachbarschaft oder in der Gemeinde – und an sich selbst. Leben wird nach der Bibel nur komplett in der Gemeinschaft mit dem Schöpfer, den Menschen und mit sich selbst. Und am besten fängt man mit einer Beziehung zu Gott an.

About the Author Martina

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