Gottes Wort in Aktion!!! 2.

Gottes Wort in Aktion!!!
2. Mit Worten Gottes Wort weitergeben

Gott hat sein Wort durch seinen Geist in Menschenhand gegeben. Er ist selbst Mensch geworden in Jesus Christus: Er hat Gottes Liebe und Rettung gelebt und gepredigt. Weiterhin hat Gott seine Worte in menschlichen Worten aufschreiben lassen. Und wir dürfen sie heute in der Bibel als Wort Gottes lesen. Dadurch werden wir für unser Umfeld zum Wort Gottes: durch unser Leben und unser Reden.

a) Durch unsere Bereitschaft zum Reden

„Wie hältst du`s mit der Religion?“ (J.W. Goethe: Faust I, Vers 3415). Das ist die „Gretchenfrage“, die heute kaum gestellt wird. Und noch weniger von uns beantwortet wird. So wenig wie unsere Gesellschaft bekennender Glaube an Jesus Christus interessiert, umso weniger bekommt sie auch unsere Gretchenantwort, wenn wir gefragt sind. Wir Christen sind angesteckt von einem Glaubensschweigen. Und haben viele Gründe: „Ich bin kein Redner“, „… bin nicht dafür ausgebildet!“, „Das interessiert doch eh keinen!“ Wir untergraben damit unser wörtliches Glaubenszeugnis, begraben unsere Bereitschaft zum Reden und werden nicht zum Wort Gottes für unsere Menschen.

Doch die Bibel fordert entgegengesetzt auf: „Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand fragt, warum ihr so von Hoffnung erfüllt seid.“ (1. Petrus 3,15). Und das nicht nur als Theologe, Pfarrer oder Prediger, sondern jeder Christ. Doch bei der Bereitschaft zum Reden geht es nicht um theologisch sauber gefeilte Abhandlungen. Sondern um das persönliche, schlichte Hoffnungszeugnis. Die Gretchenantwort auf die Frage: „Warum bist Du so hoffnungsvoll?“ Oder: „Warum bist Du so positiv

gestimmt in einer Welt voller Unsicherheiten?“ Wer bereit ist zur Glaubensantwort wartet gespannt auf Gottes Gelegenheiten, zum Wort Gottes für andere zu werden. Bist Du bereit zum Wort Gottes zu werden? Bist Du bereit auf die Gretchenfrage?

b) Durch freundliche Worte

„Wir haben uns versammelt …“. Wir kennen die gestelzte Kirchensprache. Wir kennen Beispiele einer fromme abgehobene Sprache, wenn es um Glaubensthemen geht. Worte Gottes wollen und kommen zu den Menschen der jeweiligen Zeit so, dass sie es verstehen und es ihnen ins Herz fällt. Und sie es dann annehmen können ohne unnötig hohe Glaubenshürden.

Die Bibel sagt uns, wie unser Reden über unseren Glauben aussehen kann: „Wenn ihr Außenstehenden über euren Glauben Auskunft gebt, so tut es immer freundlich und in ansprechender Weise. Bemüht euch, für jeden und jede die treffende Antwort zu finden.“ (Kolosser 4,6). Diese freundliche und ansprechende Weise ist persönlich. Denn wenn es

persönlich wird, hören Menschen aufmerksam.

c) Durch unsere erzählte Geschichte

Gottes Wort wird lebendig durch unsere Lebensgeschichte, die wir anderen erzählen. Nicht nur die guten Stubengeschichten, sondern auch die Schattenseiten. „Jeder Heilige hat eine Vergangenheit und jeder Sünder eine Zukunft“ (Warren Buffet). Gerade in den brüchigen Zeiten des Lebens wird die Kraft der Worte Gottes deutlich: Zuspruch, Vergebung und Neuanfang. Viele Menschen finden durch solche Zeiten zum Glauben an Jesus Christus.

Und wenn meine erzählten Schattenseiten des Lebens dazu beitragen, dass Gottes Wort Menschenherzen trifft und bekehrt, dann will ich meine Geschichte erzählen zur Ehre Gottes. So wird mein und Dein Leben zum Wort Gottes für Menschen.

About the Author Martina

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