Gottes Ja zu dir

2. Kor 1, 18-22 Gott ist mein Zeuge, dass unser Wort an euch nicht Ja und Nein zugleich ist. Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern es war Ja in ihm. Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zum Lobe. Gott ist’s aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat.

Es geht also um eine ganz einfache und doch ganz elementare Frage:
Wie steht Gott zu uns?

Ich möchte Ihnen eine kleine Geschichte dazu erzählen. Und sicher fallen Ihnen Tausende ähnliche ein, die Sie selbst erlebt haben.

Ines, 13 Jahre alt, wird von der Polizei nach Hause gebracht. Sie hat im Schmuckgeschäft einen Ring mitgehen lassen und wurde natürlich erwischt. Sie versucht sich noch rauszureden „Ich hab ganz vergessen, dass ich den noch in der Hand hatte“, aber das hilft natürlich alles nichts. Zu Hause gibt es riesigen Krach, Türen knallen, Eltern und Kind reden kein Wort mehr miteinander. Für eine Weile. Doch irgendwann geht die Mutter ins Zimmer ihrer Tochter. Sagt: „Aber du bist doch mein Kind!“ – und dann liegen sie sich weinend in den Armen.

Ist Gott so wie diese Mutter? Wie steht Gott zu uns?

Das Geheimnis ist: Das Ja Gottes steht ganz am Anfang. Vor allem anderen. „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“, das sind die ersten Worte der Bibel. Durch ein Wort, durch ein „Ja, ich will das so“ ist, so beschreibt es die Bibel, die Erde entstanden. Natürlich wissen wir heute vom Urknall und all diesen Dingen – darauf kam es denen, die diese Geschichte aufgeschrieben haben, auch gar nicht an. Sie wollten nur zeigen: Alles liegt in Gottes Hand, alles ist vom Ja Gottes abhängig.

About the Author Martina

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