Furcht des Herrn…

Wenn hochrangige und wichtige Persönlichkeiten und angesagte Prominenz aus Fernsehen, der Sportwelt, der Politik oder aus vielen anderen Bereichen bei Ehrungen, Events oder Staatsempfängen zugegen sind, dann versammeln und scharen sich viele Menschen um diese herum. Solche Anlässe bieten doch immer die Gelegenheit „nahe“ an diese Berühmtheiten heran zu kommen – diese zumindest aus der Nähe zu sehen und das ein oder andere Foto zu schießen. Man begegnet diesen Persönlichkeiten – very important people (VIP) – mit Hochachtung, allem angebrachten Respekt und ehrt sie. In überschwänglichen Lob- und Dankesreden werden ihre Verdienste, Leistungen und Errungenschaften in höchsten Tönen gelobt und dokumentiert.

Wenn wir es schon für so wichtig erachten, Menschen, die doch allesamt sterblich und vergänglich sind, mit Ehre und Ruhm zu bedenken, um wieviel mehr sollten wir Denjenigen, Der Himmel und Erde und uns Menschen geschaffen hat, mit Dank, Ehre, Preis, Lob und Anbetung würdigen. Schließlich haben wir Ihm alleine unser Leben zu verdanken und durch den stellvertretenden Opfertod von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha, Der dort zur Vergebung unserer Sünden Sein kostbares Leben hingab, die Versöhnung mit Gott. Gott, Der so viel größer ist als unsere Vorstellungen und all unser Denken, reicht uns in Christus Jesus Seine liebende Retterhand – noch immer. Nicht weniger als alles hat Gott für uns gegeben.

In der Schrift lesen wir: „Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis (Sprüche 1, 7).“ Hiermit ist Ehrfurcht und Respekt vor Gott gemeint – meint: Gott den Platz zuzugestehen, der Ihm alleine gebührt. Ihm, der höchsten und erhabensten Instanz, dem Herrn aller Herren, dem König aller Könige und dem Herrscher aller Herrscher. Ihm, Dem einzig wahren und lebendigen Gott. Ihm, aufgrund Seiner aufopfernden Liebe, Gnade, Barmherzigkeit und Fürsorge für uns Menschen, allezeit Lob, Preis und Dank entgegen zu bringen. Ihn mit Liedern und im Gebet zu preisen und Ihm alleine durch unser Leben allezeit die Ehre zu geben, die Ihm alleine – und sonst niemandem – zusteht.

Herr, schenke Erweckung aller Herzen und Orten!

(Gerd Enders, Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist)

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