Category Archives for Viktor Schwabenland

Von all dem Mühen und Streben

Denn was bleibt dem Menschen von all seinem Mühen und vom Streben seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne?
Prediger 2,22

Eine sehr gute Frage. Wir machen viel im laufe unseres Lebens und manches müssen wir uns hart erarbeiten. Am Ende können wir es doch nichts in die Ewigkeit mitnehmen. Eingentlich schade, oder? In Ewigkeit werden wir aber viel mehr haben und keinen Mangel haben. Das steht schon fest. Jesus sagte auch:

Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen!

Das sollte nun unsere Priorität sein: Schätze im Himmel zu sammeln. Manchen denken, dass sie hier auf Erden etwas verdienen müssten, um Schätze im Himmel zu bekommen. Das ist aber ein Irrtum. Nur wenn wir vom Herzen für unseren Herrn leben, Seine Werke tun, dann sammeln sich unsere Schätze im Himmel, ohne dass wir das als Ziel haben. Unser Lebensziel ist, für Jesus und mit Jesus zu leben. Wir sollen Ihm dienen, ohne etwas verdienen zu wollen. Wenn wir was brauchen, kann Er es uns geben. Natürlich, wenn wir Ihn darum bitten.
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Der Vater richtet niemanden

Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Johannes 5,22-23

Wie kann man diesen Vers verstehen? Vater richtet niemand, sondern das ganze Gericht hat er Jesus gegeben. Also, Jesus ist jetzt der Richter, damit wir Ihn ehren, wie wir den Vater ehren. Was bedeutet das, einen Richter zu ehren?
Wenn man ein Verbrechen begannen hat, muss man vor Gericht erscheinen, wo das Urteil gefällt wird: Schuldig oder nicht schuldig. Für unser Verbrechen hat Jesus bereits die Strafe getragen! Welcher Richter in der Welt würde das für seine Angeklagten machen? Wohl keiner. Wenn unser Richter aber unsere Schuld auf sich selbst genommen hat, dann ist Er auch unser Retter. Ihn zu ehren bedeutet für uns, für Ihn und mit Ihm zu leben, auf Seine Worte zu achten, Ihm vertrauen und sich auf Ihn verlassen.
Für die aber, die Jesus Christus nicht als ihren Retter und Erlöser annehmen, wird Er eines Tages als Richter auftreten und es wird keine Gnade mehr sein.
Wir leben aus der Gnade unseres Herrn, der uns begnadigt hat und uns ewiges weiter lesen>>

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Preist Seinen heiligen Namen!

Spielt dem HERRN, ihr seine Frommen, und preist seinen heiligen Namen!
Psalm 30,5

Für manche Christen ist Lobpreislieder singen eine sinnlose Beschäftigung. Sie halten es für nicht notwendig. Aber warum? Entweder sie kennen den lebendigen Gott nicht und haben Seine mächtige, helfende, tröstende und stärkende Hand in ihrem nie erlebt, oder sie leben unter irgendeine Last, die sie daran hindert Gott zu preisen.
Manche empfinden Lobpreis als Pflicht eines frommen Christen und singen im Lobpreis einfach nur Lieder singen, ohne Gott wirklich zu loben und ihm zu danken, weil sie sich an nichts mehr erinnern, wofür sie Gott dankbar sein können.
Aber Gott wohnt im Lobpreis Seines Volkes! Wenn man den Tag mit dem Lobpreis und Dankbarkeit beginnt, kann eigentlich nichts mehr schief laufen, weil unser Herz dann nicht besorgt, sondern dankbar und fröhlich ist.
Ja, besonders in den schweren Zeiten ist es sinnvoll, sich an all die wunderbaren Taten Gottes in unserem Leben zu erinnern, denn dann erscheinen unsere Sorgen so klein und unbedeutend. Wenn wir im Lobpreis leben und nicht nur den Lobpreis am Sonntag im Gottesdienst genießen, dann haben wir unseren Gott immer vor Augen und Er ist immer für uns als Beschützer, Helfer und Versorger da.
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Herr, gib doch Gelingen!

Ach, HERR, hilf doch! Ach, HERR, gib doch Gelingen!
Psalm 118,25

Gestern war ein Tag, an dem irgendwie nichts geklappt hat. Meine Tochter musste zuhause bleiben, weil sie krank geworden ist, beim Ausparken habe ich ein falsch geparktes Auto angestreift, bei meiner Arbeit an einem Webprojekt sind viele Probleme aufgetaucht, die auch noch gelöst werden mussten… Tja, das war ein ziemlich nerviger Tag… Vielleicht, weil ich gleich in der Früh mir keine Zeit für die Gemeinschaft mit Gott genommen? Das wird’s wohl sein. Ich habe mich nicht unter Seine Hand gestellt und Ihn nicht um Gelingen gebeten.
Später habe ich mir aber dennoch ein Paar Minuten fürs Gebet genommen und die meinsten Probleme wurden schnell gelöst. Meine Tochter fühlte sich danach wohler, der Autofahrer, dessen Auto ich angefahren hab, hat sich gemeldet und wollte den Schaden sogar selbst beseitigen und wollte meine Versicherung nicht belasten, die Probleme mit meinem Webprojekt konnte ich auch lösen.
Dieser „Pechtag“ hat mir wieder gezeigt, wie abhängig ich eigentlich von meinem Gott bin. Ohne Ihn kann mir einfach nichts richtig gelingen. Wenn ich mich nicht unter Seine Führung und Sein Schutz stelle, läuft vieles oft daneben und klappt nicht so, wie ich es gern hätte.
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Stellt euch nicht der Welt gleich

Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Römer 12,2

Jeder kennt den Begriff „Moderne Kirche“, was sich aber dahinter verbirgt ist oft nicht das, was Gott will. Die Sünde wird toleriert, weil es „modern“ ist, Disziplin ist etwas für Altmodische, Unterhaltung wird als Freude definiert…
Deswegen brauchen wir die Erneuerung unseres Sinnes. Wir müssen prüfen, was Gottes Wille ist. Und was er ganz sicher will, ist dass wir uns nach geistlichen Dingen mehr ausstrecken, als uns mit irdischen Dingen zu beschäftigen. Wir lassen uns oft von vielen Dingen hetzen, nehmen viele Aufgaben an, die wir erfüllen müssen, müssen uns mit der neuen Technik auseinander setzen, die sich fast täglich neu entwickelt… Und in all dem Alltagsstrudel vergessen wir unseren Gott. Damit es uns nicht langweilig wird, finden wir immer wieder etwas, was uns unterhält: Fernseher, Internet, Hobby … Wir brauchen aber keine Unterhaltung, wir brauchen Jesus Christus! Das Leben mit Ihm wird niemals langweilig, wenn man sich ernsthaft für die Nachfolge entschieden hat.
Gott zeigt uns Seinen Willen, wenn wir eine gute Gemeinschaft mit Ihm haben. weiter lesen>>

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Seinem Namen Ehre geben

Wenn ihr nicht hört und wenn ihr es euch nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen Ehre zu geben, spricht der HERR der Heerscharen, dann sende ich den Fluch unter euch und verfluche eure Segensgaben; ja, ich habe sie schon verflucht, weil ihr es nicht zu Herzen nehmt.
Maleachi 2,1-2

Das war ein Gebot Gottes an die Priester damals. Heute sind wir Könige und Prister, die Jesus Christus angenommen haben. Und es ist heute unsere Aufgabe, dem Namen des Herrn die Ehre zu geben. Wir wollen ja nicht im Fluch leben. Wir sollten unseren Herrn aber nicht nur in Worten ehren, sondern auch ganz praktisch. Wenn wir einander in Liebe dienen, ehren wir Gott!
Eigentlich, Gott zu ehren, bedeutet mit Ihm zu leben und mit Ihm eins zu sein. Denn, wenn wir mit Ihm leben, tun wir Seine Werke, die Ihn verherrlichen.
Unser Leben auf dieser Erde wäre ohne Gott und Seiner Berufung keinen Sinn machen. Er hat mich nicht dafür erschaffen, dass ich hier auf der Erde meine Zeit irgendwie verbringe, um dann im Niergendwo zu landen. Nein, Er hat für meinen Leben einen Plan. Dazu gehören auch Schwierigkeiten und Probleme, die dazu beitragen sollen, dass ich Gott die Ehre gebe. Mein weiter lesen>>

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Wer Dank opfert…

Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen.
Psalm 50,23

Wer Dank opfert? Warum ist hier die Rede vom Opfer? Weil es in den schweren Zeiten und besonders schwer fällt, dankbar zu sein. Da sind wir eher dazu geneigt, unser Leid zu beklagen, als Gott zu danken. Deswegen spricht man hier vom Dank als Opfer.
Nun, wenn es einem nicht gut geht, wofür sollte man denn dankbar sein? Die Gründe dafür haben wir immer, wenn wir im Glauben leben. Am Ende des Verses heißt ja: ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen. Also, wenn es mir schlecht geht und ich danke Gott dafür, dass Er mir hilft, dann wird Er mich Sein Heil sehen lassen. Er wird mir helfen, weil ich Ihm im Glauben danke für das, was Er tun wird.
Ein Leben im Glauben ist ohne Dankbarkeit kaum vorstellbar, denn Dankbarkeit druckt unseren Glauben vor Gott aus. Du kannst Gott auch für das schöne Wetter danken, auch wenn der Himmel mit Wolken bedeckt ist oder wenn der Wetterbericht einen Regentag vorhergesagt hat. Das habe ich schon oft erlebt. Gott sieht unseren Glauben und Er macht nach unserem Glauben, wenn es Seinem weiter lesen>>

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Jetzt freue ich mich für euch

Jetzt freue ich mich in den Leiden für euch …
Kolosser 1,24

Wie konnte sich Paulus für die anderen freuen, obwohl er selbst gelitten hat? Er müsste doch normalerweise um Mitleid bitten. Es tut ihm doch weh, wie kann er dabei noch an die anderen denken?
Nun, auch wenn der Mensch ziemlich egoistische Spezies ist, macht Gott ihn fähig auch an die anderen zu denken und für die anderen zu sorgen.
Eigentlich müsste Paulus auf die Kolosser neidisch sein, dass es ihnen gut geht und ihm nicht, aber da tut er nicht, weil er glaubt, dass sein Leiden für Jesus ist und dieser Jesus ihn retten wird. Für ihn war das ein Vorrecht, für Jesus zu leiden und keine Schande.
Wann hast Du Dich das letzte Mal für jemanden wirklich gefreut, dem es scheinbar besser geht, als Dir? Lass Dir diese Frage mal durch den Kopf gehen. Und wie oft hast Du über Dein Leid geklagt? Das kommt wahrscheinlich öfter vor, als man denkt. Wir Menschen brauchen oft Trost in schweren Lagen, aber der beste Tröster ist der Heilige Geist, der genauso in der Bibel auch genannt wird.
So hat sich Paulus vom Heiligen Geist in seiner Not trösten lassen und konnte sich weiter lesen>>

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Von der Straße zur Hochzeit

So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein.
Matthäus 22,9

Jesus hat im Gleichnis von dem Hochzeitsmahl erzählt, dass die geladenen Gäste nicht gekommen sind und deswegen sollten alle möglichen Menschen von der Straße eingeladen werden. Aber als der Herr die Gäste angeschaut hat, hat er einen hinaus werfen lassen, weil er kein Hochzeitsbekleidung an hatte. Dann sagte Er den bekannten Satz: Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.
Nun, wer sind diese geladenen Gäste, die nicht gekommen sind? Ich denke, dass sind die Menschen, die sich zwar in Bibel gut auskennen, brav Gottesdienste besuchen und den Zehnten zahlen, aber Jesus praktisch nachfolgen nicht wollen. Deswegen ruft Jesus solchte Typen wie mich einfach von der Straße, bekleidet sie mit Hochzeitskleidern (Erlösung) und will mit ihnen Seine Hochzeit feiern.
Jesus suchte sich nie „perfekte Typen“, die Ihm nachfolgen sollten. Es waren einfache Menschen mit ihren Schwächen und Macken. Dafür haben Ihn Pharisäer und Schriftgelehrten gehasst.
Wenn man starke Männer Gottes ganauer anschaut, wird man feststellen, dass sie auch diese „Gäste von der Straße“ waren, die nicht immer leicht im Leben hatten.
Wenn Gott einen wie mich gebrauchen kann, obwohl eigentlich nichts besonders weiter lesen>>

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Staatliche Macht nicht fürchten

Willst du dich aber vor der staatlichen Macht nicht fürchten, so tue das Gute, und du wirst Lob von ihr haben.
Römer 13,3

Wir leben in der politisch turbulenten Zeiten. Keiner versteht, was in der Politik vorgeht. Bei Facebook diskutieren viele Christen sich die Köpfe heiß, welche Partei gut und welche schlecht ist. Nun, man kann eigene politische Meinung haben und sie darf man auch sagen, dabei muss man sich aber fragen, ob diese Meinung wirklich gehört und nicht ignoriert wird. Bei guten Werken ist es anders. Wenn man sie tut, werden sie gesehen und wenn sie wirklich gut sind, vielleicht sogar auch von der Regierung.
Genau, wenn man sich vor der staatlichen Macht nicht fürchten will, sollte man keine Gesetze brechen, die sie herausgebracht hat. Aber sollte der Staat von uns etwas verlangen, was Gott nicht gefällt, sollten wir dann auch gehorchen? Nein, so wie es im Alten Testament der Fall war, als man manche Propheten zwingen wollte, sich vor dem Baal niederzuknien. Sie haben das nicht getan, sondern sind treu ihrem Gott geblieben.
Eigentlich ist man als Christ immer politisch unterwegs. Unser Kanzler ist Jesus Christus und die Gemeinde ist Seine Partei. Wir wollen das Reich Gottes bauen und die weiter lesen>>

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