Category Archives for Martina HF

Du kannst jedes Problem überwinden

Du kannst jedes Problem überwinden

Jeder von uns kennt Probleme und Schwierigkeiten. Sie kommen vor im Leben, das ist normal, auch bei von neuem geborenen Christen. – Aber, wie reagieren wir darauf? – Den einen können Probleme und Schwierigkeiten umbringen, ein anderer überwindet sie und geht siegreich daraus hervor.

Wo liegt der Unterschied? Ist es abhängig von den Umständen des Einzelnen, oder ist es möglich, dass beide bestehen können?

Ja, es ist möglich. Lasst uns von einer Geschichte lesen, die Jesus erzählte.

Mt 7, 24 – 27
Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird mit einem törichten Mann zu vergleichen sein, der sein Haus auf den Sand baute; und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war gro

Gottes Wort in Aktion!!! 2.

Gottes Wort in Aktion!!!
2. Mit Worten Gottes Wort weitergeben

Gott hat sein Wort durch seinen Geist in Menschenhand gegeben. Er ist selbst Mensch geworden in Jesus Christus: Er hat Gottes Liebe und Rettung gelebt und gepredigt. Weiterhin hat Gott seine Worte in menschlichen Worten aufschreiben lassen. Und wir dürfen sie heute in der Bibel als Wort Gottes lesen. Dadurch werden wir für unser Umfeld zum Wort Gottes: durch unser Leben und unser Reden.

a) Durch unsere Bereitschaft zum Reden

„Wie hältst du`s mit der Religion?“ (J.W. Goethe: Faust I, Vers 3415). Das ist die „Gretchenfrage“, die heute kaum gestellt wird. Und noch weniger von uns beantwortet wird. So wenig wie unsere Gesellschaft bekennender Glaube an Jesus Christus interessiert, umso weniger bekommt sie auch unsere Gretchenantwort, wenn wir gefragt sind. Wir Christen sind angesteckt von einem Glaubensschweigen. Und haben viele Gründe: „Ich bin kein Redner“, „… bin nicht dafür ausgebildet!“, „Das interessiert doch eh keinen!“ Wir untergraben damit unser wörtliches Glaubenszeugnis, begraben unsere Bereitschaft zum Reden und werden nicht zum Wort Gottes für unsere Menschen.

Doch die Bibel fordert entgegengesetzt auf: „Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand fragt, warum ihr so von Hoffnung erfüllt seid.“ (1. Petrus 3,15). Und das nicht nur als Theologe, Pfarrer oder Prediger, sondern jeder Christ. Doch bei der Bereitschaft zum Reden geht es nicht um theologisch sauber gefeilte Abhandlungen. Sondern um das persönliche, schlichte Hoffnungszeugnis. Die Gretchenantwort auf die Frage: „Warum bist Du so hoffnungsvoll?“ Oder: „Warum bist Du so positiv

gestimmt in einer Welt voller Unsicherheiten?“ Wer bereit ist zur Glaubensantwort wartet gespannt auf Gottes Gelegenheiten, zum Wort Gottes für andere zu werden. Bist Du bereit zum Wort Gottes zu werden? Bist Du bereit auf die Gretchenfrage?

b) Durch freundliche Worte

„Wir haben uns versammelt …“. Wir kennen die gestelzte Kirchensprache. Wir kennen Beispiele einer fromme abgehobene Sprache, wenn es um Glaubensthemen geht. Worte Gottes wollen und kommen zu den Menschen der jeweiligen Zeit so, dass sie es verstehen und es ihnen ins Herz fällt. Und sie es dann annehmen können ohne unnötig hohe Glaubenshürden.

Die Bibel sagt uns, wie unser Reden über unseren Glauben aussehen kann: „Wenn ihr Außenstehenden über euren Glauben Auskunft gebt, so tut es immer freundlich und in ansprechender Weise. Bemüht euch, für jeden und jede die treffende Antwort zu finden.“ (Kolosser 4,6). Diese freundliche und ansprechende Weise ist persönlich. Denn wenn es

persönlich wird, hören Menschen aufmerksam.

c) Durch unsere erzählte Geschichte

Gottes Wort wird lebendig durch unsere Lebensgeschichte, die wir anderen erzählen. Nicht nur die guten Stubengeschichten, sondern auch die Schattenseiten. „Jeder Heilige hat eine Vergangenheit und jeder Sünder eine Zukunft“ (Warren Buffet). Gerade in den brüchigen Zeiten des Lebens wird die Kraft der Worte Gottes deutlich: Zuspruch, Vergebung und Neuanfang. Viele Menschen finden durch solche Zeiten zum Glauben an Jesus Christus.

Und wenn meine erzählten Schattenseiten des Lebens dazu beitragen, dass Gottes Wort Menschenherzen trifft und bekehrt, dann will ich meine Geschichte erzählen zur Ehre Gottes. So wird mein und Dein Leben zum Wort Gottes für Menschen.

Gottes Wort in Aktion!!! 1.

Gottes Wort in Aktion!!!
1. Ohne Worte Gottes Worte weitergeben

Unser Leben im Glauben an Jesus Christus wird zum Wort Gottes an die Menschen um uns herum. Es bekommt durch uns Hände, Arme und Beine bekommt. Unsere Familie, Freunde und Nachbarn sehen durch uns, welche Auswirkungen Gottes Wort in unserem Leben und unserem Umfeld hat. Wir sind wie ein offener Brief, in dem die Menschen Gottes Botschaft lesen. Genau das schreibt der Apostel Paulus an die Christen der Gemeinde in Korinth: „Ihr selbst seid mein Empfehlungsbrief! Er ist in mein Herz geschrieben und alle können ihn sehen und lesen.“ (Die Bibel, 2. Korinther 3,2). Doch wie können die Menschen Gottes Wort in und durch unser Leben lesen?

a) Durch bereitwillige Transparenz

Ich liebe den ungehinderten Ausblick und mag keine Gardinen am Fenster. Da fühle ich mich eingesperrt. Umgekehrt bin ich neugierig und schaue ich gerne in andere Wohnungen hinein. Ich finde es spannend zu sehen, wie Menschen leben. In Holland ist das gut möglich, weil es dort zum guten Ton gehört, Vorbeigehende von außen in die gute Stube blicken zu lassen. Und wenn es Gardinen im Fenster gibt, sind sie einen Spalt breit geöffnet. Das ist es ein gutes Bild für unser Leben als Christen in dieser Welt.

Ich möchte Dir Mut machen zur bereitwilligen Transparenz im Leben als Christ, damit Worte Gottes lebendig werden: durch eine Offenheit, die Menschen bereitwillig Einblick in das eigene Leben gewährt, z.B. durch Gastfreundschaft. Dem einen liegt das eher – da ist der Spalt zwischen den Lebensgardinen breiter -, dem anderen ist die Privatsphäre wichtiger und der Spalt enger. Dennoch können beide im Auftrag Jesu mehr oder weniger

Menschen in den persönlichen Lebensraum der Liebe Gottes in Jesus Christus einladen, damit Menschen Wort Gottes in Lebensaktion in deinem und meinem Leben sehen.

b) Durch unser anderes Verhalten

„Missioniere täglich und notfalls gebrauche Worte“. Wir Christen sind gelebtes Wort Gottes durch unser Leben: unser Handeln, unser Verhalten und unseren Umgang mit Menschen und Situationen. Und durch die Kraft des Wortes Gottes können wir anderes reagieren: vergeben statt nachtragen, lieben statt hassen, Frieden stiften statt Öl ins Feuer gießen. „Euer Leben mitten unter den Menschen, die Gott nicht kennen, muss einwandfrei sein. Wenn sie euch alles mögliche Böse nachsagen, sollen sie eure guten Taten sehen und von ihren eigenen Augen eines Besseren belehrt werden. Vielleicht kommen sie dann zur Besinnung und preisen Gott für ihre Rettung am Tag seines Gerichts.“ (Die Bibel, 1. Petrus 2,12).

Unsere Transparenz und Verhalten bringen Menschen dazu, aufzuhorchen und Gottes Worte ganz ohne Worte durch unser Leben wahrzunehmen. Wir sind ein offener Brief, in dem Menschen Gottes Worte an sie sehen können. Und das in der Hoffnung, dass Gottes Geist es durch uns schafft, dass es zu einem neuen „Aufbruch.Bibel“ kommt.

„Wo ist euer Glaube?“ – Lukas 8,25: MartinaHF

„Wo ist euer Glaube?“ – Lukas 8,25

„Unser Gott ist ein mächtiger Gott! Er herrscht vom Himmel herab mit Weisheit, Liebe und Kraft“.

So singen wir in einem Lied. Ja, wir haben einen mächtigen Gott, der uns lieb hat und uns in und mit seiner Weisheit durch unser Leben führt! Aber ist uns das wirklich immer bewusst? Glauben wir daran, wenn es darauf ankommt? Glauben wir es, wenn der Sturm uns ins Gesicht bläst? Glauben wir es, wenn die Wellen in unserem Leben über uns zusammenschlagen?

Genau in solche Lebenssituation hinein stellt Jesus ja genau die oben aufgeworfene Frage.

Um die Zusammenhänge besser verstehen zu können, erscheint es mir sinnvoll, die Frage in ihren Textzusammenhang zu stellen. In Lukas 8, 22 bis 25 können wir nachlesen, dass Jesus mit seinen Jüngern mit einem Boot über den See (Genezareth) fährt. Dort konnte es von einem Augenblick zum anderen zu einem schweren Sturm kommen, dem die einfachen Fischerboote damals weit draußen auf dem See nicht standhalten konnten. Den Jüngern, teilweise selber ja Fischer, war der Ernst der Lage also bewusst und so ist es doch verständlich, dass sie Angst um ihr Leben gehabt haben, oder etwa nicht? Jesus hat von seinen Jüngern allerdings mehr erwartet: ER erwartet von ihnen einen Glauben, der auch in der größten Gefahr Bestand hat. Bei den Jüngern ist dieser sturmbewährte Glaube zu diesem Zeitpunkt aber nicht vorhanden! Sie

haben Angst um ihr Leben.

„Wo ist euer Glaube?“ kann Jesus da nur fragen, nachdem ER den Sturm gestillt hat. Oft denken wir hier doch: Warum packen die Jünger es denn nicht, obwohl ihr Herr so nah dran ist?

Aber sind wir wirklich anders? Ich denke jeder kann, wenn er ganz ehrlich auf sein Leben blickt, solche Momente finden, in denen Jesus zu ihm sagt: „Wo ist dein Glaube?!?“ Für mich persönlich trifft es jedenfalls zu. Klar weiß ich viel über die Wunder Jesu und über Gottes Allmacht. Gott sei Dank, habe ich auch schon Wunder aus Gottes Hand nehmen können und selber erfahren, dass seine Liebe mich hält und trägt. Trotzdem bin ich ein Mensch, der sich viele Gedanken, ja auch viele Sorgen macht. Brechen die Wellen über mir zusammen, ist meistens erstmal Panik angesagt, wie bei den Jüngern.

Und dann ist es gerade wichtig, diese Gedanken und Sorgen bei Gott abzugeben, denn dass ist Glauben und Vertrauen auf Gott. Nicht aus eigener Kraft heraus kann ich die Herausforderungen der Zukunft und des Sturmes annehmen, sondern nur in dem Vertrauen auf Gottes Handeln! Und so greift auch hier -wie ein roter Faden- die Jahreslosung: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich! Lukas 18,27

Nichts als Liebe

Nichts als Liebe

Mein Leben lang hatte mich die Frage gequält, warum mich Gott nicht liebt und warum er das alles zugelassen hatte. Aber als ich jetzt vor ihm nieder fiel, erkannte ich mit einem Mal sein Wesen. Gott ist Liebe durch und durch, er kann gar nicht anders als lieben. Diese Offenbarung veränderte die Frage meines Herzen. Plötzlich wunderte ich mich, warum ich nie etwas für Gott getan hatte.

Dann zeigte mir Gott ein kleines Mädchen, das einen weißen Korb in seinen Händen trug, mit dem es das Licht schöpfte. Immer wenn das Licht aus dem Korb strömte, warf das Mädchen den Kopf in den Nacken und lachte. Gott zeigte mir, dass ich dieses Mädchen bin und dass er mich immer geliebt hat, auch zu der Zeit, als ich die Lügen glaubte, dass ich wertlos wäre, schmutzig und schuldig.

Zu sehen, wie Gott mich sieht, war wie eine Befreiung. Es war, als würden Fesseln von mir abfallen. Dass Gott mir nicht nur sagte, dass er mich liebt, sondern es mich sehen und spüren ließ, ließ mich fast explodieren vor Liebe und Glück.
Zurück im anderen Leben

Dann hörte ich, wie meine Mutter nach mir rief. Gott sagte, ich dürfe entscheiden, ob ich bleiben oder zurück gehen möchte. So gerne wollte ich meiner Mutter sagen, dass es mir gut geht. So entschied ich mich zurück zu gehen. Als ich nach neun Minuten Tod wieder aufwachte, war ich umringt von einem Team von Ärzten. Ich war wieder am Leben, aber ich war ein völlig anderer Mensch. Mein Leben hatte sich verändert, weil ich wusste, dass es Gott gibt und dass er uns unendlich liebt. Gottes Liebe ist so unermesslich, so groß, dass sie alles übertrifft. Und wir bekommen diese Liebe geschenkt, auch wenn wir sie nicht verdient hätten.