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Losung des Tages – 08.02.2015 | In eigener Sache

In eigener Sache

Liebe Geschwister im Herrn, liebe Freunde und Leser der Andachten zu den täglichen Losungen. Die heutige Andacht zu den täglichen Losungen wird bis auf weiteres meine letzte sein.

Seit etwa Frühjahr letzten Jahres habe ich versucht, einige meiner vom Geist geleiteten Gedanken zu den Losungen und Lehrtexten auszudrücken, zu formulieren und niederzuschreiben. Immer mal wieder durfte ich hierzu, neben kritischen Anmerkungen, überwiegend positive und mich im Schreiben der Andachten ermutigende und bestärkende Rückmeldungen erfahren, die mir deutlich machten, dass Gottes Wort – wie es bereits in Jesaja 55, 11 steht – eben nicht wieder leer zu Ihm zurückkommt, sondern tut, was Ihm gefällt, und ihm auch gelingen wird, wozu Er es ausgesendet hat. Ich bin dankbar für diese Zeit, in der Gott mir das Schreiben aufs Herz gelegt und mich dafür in Dienst genommen hat. Doch mein Schreiben, dass auch darum bemüht war, Gottes Wort in den persönlichen Alltag von uns Menschen hinein zu holen, sollte aber niemals in Selbstverständlichkeit abstumpfen oder gar zur Gewohnheit oder zur reinen Routine werden – nur um des lieben Schreibens willen. Daher habe ich mich (nach Gebet und vielen persönlichen Gesprächen mit lieben Geschwistern) dazu entschlossen, mit dem Schreiben der täglichen Andachten aufzuhören und diesen Dienst einzustellen.

Der Herr segne euch. LG Gerd Enders

Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.
Hiob 28,28

Die Weisheit von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei.
Jakobus 3,17

„Die Weisheit von oben her“ – ist die Weisheit Gottes – sie ist unvergleichbar. Unvergleichbar größer als Menschenweisheit. Manche sprechen hier vom „Hohelied der Weisheit“, da die Weisheit von oben mit der Liebe verwandt ist und entsprechende Werke hervorbringt. Im Lehrtext werden die Eigenschaften der Weisheit als vollkommen und von Gott gegeben dargestellt. Sie ist lauter (einige Übersetzungen lauten „heilig“ und „rein“), also im Dienste Gottes stehend und von Gott gegeben. Gegenüber der Weisheit von uns Menschen – also quasi „von unten“ – ist sie weiter friedfertig (also nicht auf Streit aus), gütig (stets auf das Gute bedacht) und lässt sich etwas sagen (fügsam). Durch die Weisheit von oben werden Barmherzigkeit (eines der wesentlichen Merkmale des christlichen Lebens) und gute Früchte (das Bemühen im eigenen Leben, nach dem Willen Gottes zu leben) bewirkt. Die Weisheit von Gott her ergreift zudem keine Partei in dem Sinne, dass mit eigenen menschlichen Maßstäben gemessen und beurteilt oder auf das äußere Ansehen geachtet wird. Die Weisheit ist eindeutig, beständig und nicht von Scheinheiligkeit geprägt – also ungeheuchelte und echte Eigenschaften der Weisheit leben und keine fromme „falsche“ Fassade zeigen.

Barmherziger Vater, schenke uns diese Deine Weisheit, die Du keinem vorenthalten willst, der aufrichtig darum bittet. Wir brauchen sie.

 

 

Losung des Tages – 07.02.2015

Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz.
Psalm 19,9

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit.
Kolosser 3,16

Heute gibt uns Paulus ganz praktische Hilfestellungen für unser Glaubensleben an die Hand. Denn es ist wichtig, dass das Wort Gottes reichlich und über die Maßen in unserem Leben Raum einnimmt. Im Johannesevangelium spricht Jesus: „Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die Ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben (Johannes 6, 63).“ Das Wort Gottes ist der Geist und das Leben. Es reicht also nicht aus das Wort im Sonntagsgottesdienst zu hören oder in der Bibelstunde, im Gesprächskreis und im Jugendkreis. Das Wort Gottes will bei uns persönlich „zu Hause sein“. Bereits im Alten Testament hören wir: „Und diese Worte, die Ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst (5. Mose 6, 6-7).“ Ein in Gott geheiligtes Leben kann nur entstehen, wenn das lebendige und geisterfüllte Wort Gottes unser ganzes Sein und Wesen, unser Denken und Handeln durchflutet. Wir Menschen wollen doch auch sonst in anderen Dingen alles „reichlich und viel“ haben. Warum dann in Gottes Angelegenheiten so „sparsam“? Und wo Gottes Wort dann reichlich in uns und in der Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern (Gemeinde) zu Hause ist, dort können wir uns einander geben, was wir bedürfen – weitergeben, was wir selbst empfangen haben; dazu lehren, ermutigen, ermuntern, ermahnen, erbauen, einander tragen und weiter wachsen in aller Erkenntnis des Wortes Gottes. Der Herr möge hierzu reichlich Weisheit schenken.

Losung des Tages – 06.02.2015

Ich weiß, mein Gott, dass du das Herz prüfst, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm.
1.Chronik 29,17

Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Matthäus 5,8

Dies begehren wir bereits jetzt: Gott in all Seiner Herrlichkeit zu schauen. Doch ist dies einfach so möglich? Im Alten Testament hören wir, wie Gott zu Mose spricht: „Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der Mich sieht (2. Mose 33, 20).“ Das ist das Problem. Unser Herz ist nicht rein. Es ist verunreinigt mit Schmutz, welcher aus den Begierden der Welt besteht, aber auch Bestandteile aus Wut, Zorn, Eitelkeit, Geiz, Hochmut, Lästerungen und vieles mehr enthält. Rein wäre unser Herz dann, wenn in ihm alleine nur Gott leben würde und wirklich Alles andere keinerlei Bedeutung mehr hätte. Daher dürfen wir Gott auch immer wieder darum bitten, dass Er uns ein reines Herz schenkt („Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist; Psalm 51, 12“), damit wir Seine Wege mit uns auch deutlich erkennen können. Hierzu dürfen wir auch um erleuchtete Augen des Herzens bitten (Epheser 1, 18), damit unser Herz ungeteilt auf Gott ausgerichtet wird. Ein reines Herz ist befreit von Sünde, die uns für vieles blind macht. In Jakobus heißt es: „Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen (Jakobus 4, 9).“ Doch in und durch Jesus Christus dürfen wir bereits jetzt unseren Himmlischen Vater sehen – mit erleuchteten Augen des Herzens. Durch Jesus Christus sind wir bereits jetzt der Sünde gestorben und Gott sieht uns durch Ihn als gereinigt und unbefleckt an. Was unsere Herzen bereits jetzt in der Lage sind zu schauen, werden dann unsere Augen schauen, wenn Glauben in Schauen mündet und Gottes Zeit der Vollendung kommen wird.

Losung des Tages – 05.02.2015

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele.
Psalm 57,2

Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
Matthäus 7,11

„…und unter dem Schatten Deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe“, so endet der zweite Vers von Psalm 57. Der Psalmbeter (David) wendet sich in seiner Not vertrauensvoll an Denjenigen, von Dem er sich wirkliche Hilfe verspricht. David wendet sich an Gott, Der ihm schon so oft in seinem Leben beigestanden und geholfen hat. Nur bei Seinem Gott fühlt er sich wie ein junges Küken unter Seinen Fittichen sicher und geborgen. David verlässt sich in seiner Bedrängnis vor seinen Feinden auf Gott und ist sich sicher, dass Gott ihn erretten wird – er gibt sich ganz der Gnade Gottes hin. Von diesem Vertrauen, dass David in Gott setzte, dürfen auch wir uns die ein oder andere „Scheibe“ abschneiden. Konnten wir denn nicht schon selbst, im Rückblick auf unser Leben, die Erfahrung machen, dass Gott auch uns geholfen und dass Gott uns mit Seiner Liebe und Gnade schon so oft beschenkt hat!?! Wenn uns die Hilfe von Menschen versagt blieb oder wir niemanden hatten, der uns in unserer Ausweglosigkeit beistand, so ist es gut zu wissen, dass Gott nur ein Gebet weit entfernt ist. Zu Ihm dürfen wir jederzeit kommen und uns bei Ihm bergen, bis die Bedrängnisse ein Ende genommen haben. Er alleine ist durch und durch vertrauenswürdig und ein sicherer Ort vor Anfeindungen, Anfechtungen und den Widrigkeiten unseres Lebens.

Barmherziger Vater, danke, dass ich alle Zeit zu Dir fliehen kann. Danke, dass ich unter Deinen Fittichen warm und gut geborgen aufgehoben bin. Du lässt mich nicht zuschanden werden. Dir vertraue ich wie niemandem sonst.

Losung des Tages – 04.02.2015

Ich will sie gnädig ansehen und will sie bauen und nicht verderben, ich will sie pflanzen und nicht ausreißen.
Jeremia 24,6

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Römer 8,1

„Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes“, so heißt es dann im nachfolgenden Vers im Brief des Paulus. Das Gesetz, das in aller Deutlichkeit unsere Schuld und unsere Sünde herausstellt und so zur „Verdammnis“ führt, liegt nicht mehr länger schwer und unerfüllbar auf uns. Durch das stellvertretende Opfer von Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha stehen wir nun gerechtfertigt vor Gott. Keine Verdammnis mehr! Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, ist durch Jesus Christus stellvertretend für uns vollbracht worden („Denn Er hat Den, Der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in Ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt; 2. Korinther 5, 21“). Keine Verdammnis für uns Lebenden, die wir in Ihm – Jesus Christus – sind. Und wir sind mit unserem Herrn verbunden: „Wir sind mit Ihm verbunden und Ihm gleich geworden in Seinem Tod (Römer 6, 5)“, denn unser „alter“ Mensch“ ist mit Ihm gekreuzigt (Römer 6, 6). Und so dürfen wir voller Freude über das Befreit-Sein in Jesus Christus sein, dass uns aus der Unmöglichkeit unseres Ichs herausführt, alles aus uns selbst heraus vollbringen und leisten zu müssen.

 

Losung des Tages – 03.02.2015

Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
Jesaja 11,2

Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
Matthäus 3,16

Johannes der Täufer predigte, dass Sündenbekenntnis, Bekehrung und Taufe erforderlich sind, um am Himmelreich teilhaben zu können. Umso erstaunlicher ist es, dass Jesus sich, obwohl Er ja ohne Sünde und bereits gerecht ist, von Johannes dem Täufer taufen lässt. Warum? Die Taufe des Johannes zeigt im Grunde genommen an, dass wir sündige Menschen das Gericht Gottes verdient haben. „Aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14, 3).“ Aber Jesus hat definitiv dieses Gericht nicht nötig –nimmt aber stellvertretend für uns Menschen unseren Platz ein und trägt das Gericht für uns. Das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinweg trägt. Der Heilsplan Gottes erfüllt sich in der Stellvertretung Christi am Kreuz von Golgatha für jeden einzelnen von uns. Und so dürfen wir hier miterleben, wie Jesus selbst in das gleiche Wasser –mit allen Sündern – herab steigt und sich ihnen (uns) somit gleichstellt, obwohl Jesus ohne Sünde ist und keine Vergebung der Sünden benötigt. Jesus lässt sich taufen an unserer Stelle – an Stelle des Sünders. Es stehen sich gegenüber: die Gerichtsworte von Johannes dem Täufer und das Gotteslamm, das alles Gericht auf sich nimmt; das Gesetz und das Evangelium; das Gericht und die Gnade.

Losung des Tages – 02.02.2015

Ich habe den HERRN allezeit vor Augen.
Psalm 16,8

Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Hebräer 12,1-2

„Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; steht Er mir zur Rechten, so werde ich festbleiben“, so lautet der achte Vers in Psalm 16 vollständig. Wir dürfen mit diesem Psalm Anteil nehmen an der Freude Davids, die er an der Gemeinschaft mit Gott hat. Gemeinschaft, welche aus dem Glauben an Gott selbst resultiert. Freude darüber, zu erkennen, wieviel auch uns der Herr mit sich selbst geschenkt hat. Von daher ist es wichtig, dass wir Gott in unserem Leben als den zentralen Mittelpunkt ansehen. Er sollte in unserem Leben über allen unseren eigenen persönlichen Interessen stehen. Wie oft passiert es, dass unsere Blicke von Dingen angezogen werden, von nichtigen Sachen, die uns vom eigentlich Wesentlichen – nämlich Gott – ablenken möchten. Auch Sorgen, Ängste und Nöte können uns fest gepackt halten und uns die Luft zum Atmen nehmen. Aber könnten wir uns nicht unnötigen Ärger und Leid ersparen, wenn wir gleich zu unserem treuen Gott gehen und Ihm alles anvertrauen würden? Haben wir wirklich stets und immer den Herrn vor Augen? Im Leben eines Gotteskindes sollte der Herr immer an erster Stelle stehen und wir sollten darum bemüht sein, gegen alles anzugehen, was unserem Herrn den Vorrang streitig machen möchte. Und gerade in Anfeindungen und Anfechtungen – in Versuchungen -, wenn uns der „schmale“ Weg zu schwer erscheint und wir gerne nach Um- und Mittelwegen Ausschau halten, dann wollen wir aufpassen und uns den Herrn und Sein Kreuz vor Augen halten. Ihm alleine die Ehre zu geben; nach dem zu trachten, was droben ist; nach Seinem Willen zu fragen und nach dem Himmelreich zu streben – das sollte das Bestreben in unserem Leben sein. Und der Herr, der unser Herz und unsere Motivation kennt, wird uns auf diesem Weg geleiten und führen und dann werden wir Ihn allezeit vor Augen haben.

Losung des Tages – 31.01.2015

Ich lehrte Ephraim gehen und nahm ihn auf meine Arme; aber sie merkten’s nicht, wie ich ihnen half.
Hosea 11,3

Sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
2.Timotheus 2,13

Treue – das Versprechen, dass sich Brautpaare zu Beginn ihrer gemeinsamen Zukunft geben. Treu sein in allen Dingen, was Beziehung und ein gutes und gelingendes Miteinander ausmachen. Treue meint: sich aufeinander verlassen können. Zuverlässig und ehrlich miteinander umgehen und das auch in den kleinsten Alltäglichkeiten. In einer Beziehung sollte Treue auch niemals eine Einbahnstraße sein – sondern vielmehr auf Gegenseitigkeit beruhen. Doch wie oft scheitern wir an unserem Versprechen, treu zu sein und beim Anderen zu bleiben „bis das der Tod uns scheidet“. So ist das bei uns Menschen. Wenn uns Gott in Seine Nachfolge ruft, dann auch, weil Er eine lebendige Beziehung mit uns sucht. Und Gott ist an dieser Stelle so ganz anders als wir Menschen: „Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue (Psalm 86, 15)“ oder „HERR, Gott Zebaoth, wer ist wie Du? Mächtig bist Du, HERR, und Deine Treue ist um Dich her (Psalm 89, 9)“ und „Denn Deine Gnade reicht, so weit der Himmel ist, und Deine Treue, so weit die Wolken gehen (Psalm 108, 5).“ Auf Gott ist in allem Verlass. Und wenn auch wir Menschen in der Beziehung zu Gott oft fehlgehen und untreu werden – Er bleibt uns stets und immer treu. Im Römerbrief schreibt Paulus: „Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? (Römer 3, 3).“ Treu zu uns Menschen zu sein ist eine der grundlegenden Eigenschaften Gottes. Sie ist – Gott sei Dank – unabhängig von unserem Verhalten, dass viel zu oft in ihren Versprechen scheitert, sei es aus Schwäche, Ärger oder Verzweiflung. Gut zu wissen, dass Gott so ganz anders ist als wir – treu in allem, was Er uns zugesagt und versprochen hat. Er lässt uns nicht im Stich!

Losung des Tages – 30.01.2015

Daniel hatte an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott.
Daniel 6,11

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.
Römer 12,12

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht (Georg Neumark 1641)

Losung des Tages – 29.01.2015

Ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Psalm 23,4

Wir sind bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben, ratlos, aber nicht verzweifelt, verfolgt, aber nicht verlassen.
2.Korinther 4,8-9

„Der gute Hirte“ ist bei mir, wenn ich durch das finstere Tal gehe. So oft haben wir ihn gehört oder auch selbst gelesen – und viele kennen ihn in- und auswendig, den 23. Psalm. Doch ist er uns auch wirklich in Fleisch und Blut übergegangen? Halten und klammern wir uns in den dunklen und schweren Zeiten unseres Lebens an niemand anderen fest, als an unserem guten Hirten Jesus Christus? Suchen wir nicht oftmals in notvollen Situationen zuerst selbst auch Wege außerhalb der „rechten“ Straße (Vers 3) –für uns sichtbare Wege, die aus unserer Sicht Hilfe versprechen, anstatt sich von vorneherein auf den unsichtbaren und lebendigen Gott zu verlassen? Wir wollen von Anbeginn an Trost und Gnade ausschließlich nur bei Dem suchen und erwarten, Der versprochen hat, alle Tage bei uns zu sein. Es hilft uns nicht, dass wir nur ein Teilstück mit dem Herrn mitwandern, sondern es gilt bis zum Ende auszuharren – an Seiner Gnade und Treue und an Seinen Geboten und Seinem Willen festzuhalten. Unser ganzes Vertrauen wollen wir auf den Stecken und den Stab des einzig wahren Hirten setzen, wodurch wir Trost empfangen und weder links noch rechts vom Weg abweichen. Auf Jesus Christus wollen wir alle unsere Hoffnung setzen, Der der Anfänger und Vollender unseres Glaubens ist. In Anbetracht aller denkbaren finsteren Täler – und mögen sie sich noch so dunkel und bedrohlich gebärden – ist der Herr, Der Wind und Wetter gebietet und das Dunkle licht machen kann, an unserer Seite. Lobet den wahren Hirten!

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