Category Archives for Gerd Enders

Agape…

Kompromisslos!

Gedanken zum Erntedankfest…

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1. Mose 8, 22; Lutherbibel 1984)

Von Dir, Herr, leben wir. Von Deiner Treue, Deinen verbindlichen Zusagen und verlässlichen Verheißungen dürfen wir tagtäglich überreich schöpfen und uns sättigen.
Unsere Scheunen, in die wir sammeln, sind über und über zum Bersten voll. Ein schier unerschöpfliches Füllhorn an vielerlei Gutem – Selbstverständlichkeiten zur Stillung unserer Grundbedürfnisse des Lebens? Unsere Versorgung ist mittlerweile zur alltäglichen Normalität geworden, die nicht mehr in Frage gestellt wird. Ein mannigfaltiges kulinarisches Überangebot an Lebensmitteln, wo wir lediglich nur noch vor der Qual der Wahl stöhnen.
Herr, ich will mich nicht daran gewöhnen – an das mittlerweile „Unbesondere, das Übliche, das Normale“ – an das, was wie Selbstverständlich jeden Tag auf dem Tisch steht. Ich kenne es ja nicht anders. Dass ich in diesem „reichen“ Land leben darf – ich habe es mir nicht ausgesucht. Du hast mich auch hierher gestellt, damit ich von dem, was Du mir gibst und anvertraust, abgebe und weiter verteilen soll. Möglichkeiten dazu schenkst Du zuhauf.
Dich – den Geber aller guten Gaben – will ich preisen, loben und Dir danken. Aus Deinem Segen darf ich leben und will meinen Nächsten dabei nicht vergessen. Deine gütige Hand schenkt überreich und gibt jedem seine Speise zur rechten Zeit. Du sättigst, wen körperlich und geistig hungert, nach Deinem barmherzigen Wohlgefallen. Herr – ziehe Deine segnende Hand nicht von uns ab. Bleibe bei uns!
(Gerd Enders, Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist)

Danke für Dein Kreuz – Herr!!!

Siehst du den Mann, Der dort am Kreuze hängt? Kannst Du Seine Dornenkrone erkennen, die man Ihm aus Spott und Hohn auf Sein Haupt gesetzt hat? Die langen, spitzen Dornen haben sich tief in Seinen Kopf gebohrt. Blutverkrustet ist Sein Haar und das Blut läuft über Sein Gesicht. Schau auf Seine tiefen Wunden, die Seinen Körper zeichnen. Unzählige Hiebe mit einer Peitsche, an der Lederriemen befestigt und die mit scharfzackigen Knochen und Bleistücken versehen waren, trafen Seinen Rücken, Seine Beine und Schulter. Die Haut auf Seinem Rücken ist davon bis aufs Fleisch durchschnitten. Da ist keine menschliche Gestalt mehr erkennbar. Seine Hände, die Zeit Seines irdischen Lebens gegeben, geheilt, gesegnet und vergeben haben, sind tief mit Nägeln durchgraben. Ebenso auch Seine Füße, die dem Verlorenen, Kranken, Verachteten und Ausgestoßenen unzählige Male nachgegangen sind, um sie zu trösten, zu ermutigen, wieder neu aufzurichten und ins Leben zu entsenden.

Siehst du den Schmerzensmann am Kreuz, der dort in tiefster Gottverlassenheit Sein Leben aus freien Stücken für dich hingibt? Wie Er Selbst dort noch am Kreuz hängend von den Umherstehenden verlacht, verhöhnt und weiter verspottet wird? Hörst du Ihn, wo Er noch Schmerzgeplagt für Seine Feinde um Vergebung bittet? Spürst du diese unendliche Liebe, mit der Er dort am Kreuz stellvertretend deinen Platz einnahm? Rührt es dich nicht zu Tränen; macht es dich nicht demütig und berührt es nicht dein Herz, dass Er am Kreuz von Golgatha für dich Sein kostbares Leben gab? Möchtest du Ihm nicht dafür aus der Tiefe deines Herzen immer wieder neu Dank sagen – Ihn loben und preisen und Ihm mit deinem Leben alle Ehre geben, die Ihm alleine gebührt? Komm, schau immer wieder hin – aufs Kreuz: Jesus Christus starb dort für dich, damit du mit Ihm leben darfst!

(Gerd Enders, Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist)

Nimmermehr sterben…

Eine Pressemitteilung über einen Verkehrsunfall, bei der eine 24-Jährige ihr Leben verlor, machte mich traurig und gleichzeitig auch sehr nachdenklich. Wir halten krampfhaft an Dingen fest, die wir selbst gar nicht in der Hand haben. Vielmehr geben wir uns oftmals der Illusion hin, doch Herr über die Dinge unseres Lebens zu sein und werden dann immer wieder einmal unsanft auf den harten Boden der Realität zurück geworfen. Die junge Frau hatte ihr „ganzes“ Leben doch noch vor sich – so wird der eine oder die andere vielleicht denken und es als ungerecht empfinden, dass ein junges Leben „viel zu früh“ zu Ende ging. Doch wieviel Leben wir noch „vor uns„ haben, liegt nicht in unseren Händen und darüber sollten wir uns auch nicht sorgen. Der Herr Jesus Christus spricht: „Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? (Matthäus 6, 27; Lutherbibel 1984)“. Vielmehr sollten wir, angesichts der vielen täglichen Todesanzeigen in den Zeitungen, dem Ableben von „berühmten und wichtigen“ Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Showbusiness, uns klar machen, dass „alle Tage“ gestorben wird, die Einschläge näher kommen und auch uns selbst treffen können – vielleicht noch heute. Daher spricht des Herrn Wort, die Bibel, so deutlich: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden (Psalm 90, 12; Lutherbibel 1984)“. Gottes Wort möchte uns zum Innehalten – zur Selbstreflexion unseres Lebens – bewegen und zur Neuausrichtung (Umkehr, Buße) zu Gott Selbst aufrufen. Und dafür hat Gott Selbst, durch den stellvertretenden Opfertod Seines einzig geliebten Sohnes Jesus Christus, Der am Kreuz von Golgatha für die Schuld aller Menschen Sein kostbares Leben hingab, bereits alles getan und vorbereitet, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben (Johannes 3, 16).
Lieber Freund, der du diese Zeilen liest: wahres Leben in Fülle beginnt in dem Augenblick deines Lebens, wo du den Herrn Jesus Christus in dein Herz einziehen lässt, Ihm aufrichtig deine Schuld bekennst und Ihm die Führung deines Lebens übergibst. Gott, Der dir dein Leben geschenkt hat, wartet noch immer auf dich und deine Umkehr zu Ihm, um dich mit ewigen, über den leiblichen Tod hinfort bestehenden Leben zu beschenken, dass bereits hier und heute beginnt („Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an Mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an Mich, der wird nimmermehr sterben; Johannes 11, 25-26; Lutherbibel 1984“). Gemessen an der „Zeitspanne“ der Ewigkeit, die Gott für alle diejenigen bereithält, die sich durch das Blut Seines Sohnes Jesus Christus mit Ihm versöhnen lassen, sind gelebte 24 oder aber gar auch 96 Jahre (Psalm 90, 10) „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“. Darum: komm zu Jesus und lebe!
(Gerd Enders, Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist)

Wähle weise…

Wieder einmal stehen Wahlen an. Die verschiedenen Parteien stellen ihre Wahlprogramme und ihre Spitzenkandidaten vor. Sie argumentieren und erklären, welche Änderungen und Verbesserungen für die Menschen im Land sie im Falle ihres Wahlsieges umzusetzen beabsichtigen. In Fernsehshows wird viel unter den Vertretern der verschiedenen Parteien diskutiert und man duelliert sich verbal – immer schön fair in ausgeglichenen Redezeiten, um die Wähler für sich zu gewinnen – ein Gerangel um die Gunst und, vor allem, um die Stimme der Wähler.
Doch wie viel von dem, was den Bürgern vor der Wahl versprochen wurde, wurde dann nach den Wahlen auch umgesetzt? Wie verlässlich, wahr, belastbar und überprüfbar war all das, was die zur Wahl sich Stellenden dem Volk versprachen? Wie treu standen sie zu ihrem Wort?
Lieber Freund – gerne möchte ich dich an dieser Stelle auf meinen Herrn und Gott aufmerksam machen, Der in allem treu und verlässlich ist: Jesus Christus! Er ist nicht wetterwendisch und Er hängt Seinen Mantel auch nicht in den Wind, der gerade opportun für Ihn zu sein scheint. Zu Seinen Versprechungen und Verheißungen steht Er verlässlich und verbindlich. Dies kannst du in Seinem wahren Wort, der Bibel, nachlesen.
Und auch Er möchte grundlegende Veränderung für dein Leben – dir zum Wohle. Sein Programm für dich: Liebe, Gnade, Vergebung von Schuld und ewiges Leben in Seiner wunderbaren Gemeinschaft. Dafür brauchst du nicht zu einem Wahllokal zu gehen – vielmehr aber umkehren von deinem bisherigen Weg und zum Kreuz kommen, an dem der Herr Jesus Christus durch Seinen stellvertretenden Opfertod für dich den Sieg über den Tod errang.
Darum, lieber Freund, entscheide dich für den Herrn Jesus Christus. Sage „Ja“ zu Ihm und gib Ihm dein ganzes Leben. Deine wichtigste Wahl – Lebensentscheidend!
(Gerd Enders, Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist)

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