Category Archives for Frank Lauermann

Sich selbst vergeben – 22.01.2018

Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Matthäus 18, 22

Petrus fragt Jesus, wie oft er seinem Bruder vergeben muß, wenn der sich an ihn versündigt. Ob siebenmal reicht? Und dann darf man sich wehren? Nein, sagt Jesus, nicht nur siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Jesus verlangt sicher nichts von uns, was ER selber nicht könnte. ER kann vergeben, siebenundsiebzigmal pro Tag, sogar pro Stunde! Bei Ihm ist echte, grenzenlose Vergebung. Denn unsere Sünde trifft Ihn nicht. ER liebt so sehr, daß wir Ihn nicht verletzen können. ER nimmt nichts persönlich, ist nicht nachtragend oder rachsüchtig. ER vergibt gern und streicht unsere Schuld sehr gern aus dem Sündenregister! Es freut Ihn, wenn wieder ein Mensch aus der Schuldschaft des feindes befreit wurde!
Genau wie wir andern vergeben sollen und das unsere Natur werden soll, so sollen wir uns selber vergeben. Genau wie Jesus uns vergibt und unsere Schuld auslöscht, so sollen wir uns endlich selber vergeben und die Sache ruhen lassen. Und wenn wir uns in einer Sache hundertmal am Tage versündigen, so soll doch die Vergebung Jesu jedesmal in Sekundenschnelle wirksam werden.
Ich rede nicht über Lügen, Betrügen, Fremdgehen oder Töten. Das ist unsere bewußten Entscheidung. Wenn ich Jesus nachfolge, lüge ich nicht, betrüge nicht, stehle nicht, weiter lesen>>

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Segen und Fluch der Arbeit – 21.01.2018

ER wird uns aufatmen lassen von unserer Arbeit und von der Mühe unserer Hände um den Ackerboden, den der HErr verflucht hat.
1. Mose, Genesis 5, 29

Lamech bekam einen Sohn und nannte ihn Noah, das heißt Ruhe. Er hoffte, daß sein Sohn die Erlösung brachte. Doch der Erlöser wurde erst später geboren und heißt Jesus.
Jesus bringt uns in das Land der Ruhe. ER bewirkte die allumfassende Erlösung; – auch von den täglichen Sorgen. Die Schuld und Schlechtigkeit der Menschen waren Schuld an dem Fluch Gottes, und die Vergebung und Gerechtigkeit Jesu sind die Tür zum Land der Ruhe, in dem der Segen Gottes regiert. Wie sehr müssen die Menschen sich abmühen für ihr tägliches Brot! Wie sehr kämpfen sie mit allen Mitteln um Karriere und Geld! Wenn wir im Segen Gottes leben, brauchen wir uns nicht mehr sorgen, wir brauchen nicht mehr mit Lüge und Ellenbogen um die Karriere kämpfen; – Gott segnet, und das ist mehr als jede gute Beziehung.
Jesus will uns erlösen vom Fluch, der auf dem Ackerboden liegt, also von dem Kampf ums tägliche Brot. Legen wir unsere Sorgen in Seine starken Hände, denn ER sorgt gern für uns. Lassen wir die Unruhe und die Befürchtungen, die uns weiter lesen>>

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Jesus lieben – 20.01.2018

Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihrem Haar. Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt.
Johannes 12, 3

Einige schimpften über diese „Verschwendung“. Denn das Öl war sehr kostbar. Nun war es vergossen und konnte nicht mehr verkauft werden und hatte für niemanden mehr einen Nutzen. Ja, so denken und fühlen die Kopfchristen; – sie sind sehr praktisch veranlagt.
Doch Liebe ist nicht nur Kopfsache, sondern mehr eine Sache des Herzens. Liebe schreitet immer zur Tat und bleibt nicht bei Worten. Liebe handelt; sie denkt nicht nur an Gewinn und Verlust. Liebe ist unberechenbar. Liebe ist mehr als Kopf.
Maria hatte Jesus lieb. Denn Jesus hatte sie zuerst geliebt. Seine Liebe, Seine überströmende, unvergleichliche, übergroße, handelnde Liebe setzt uns frei zu lieben. Wenn wir Seine Liebe empfangen und nicht zur Tat schreiten, ersticken wir sie und wir empfinden immer weniger Jesu Gegenwart und Liebe. Wir haben Ihn kalt zurückgewiesen.
Jesus mag es, wenn wir „verrückte“ Sachen für Ihn tun. ER liebt es, wenn wir auf einen einsamen Berg steigen und einfach nur voller Freude „Halleluja“ rufen. ER mag es, wenn wir anderen Gutes tun, ohne zu überlegen, ob es Nutzen hat; – weiter lesen>>

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Versuchungen – 19.01.2018

Der Engel des HErrn lagert sich um die her,
die Ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.
Psalm 34, 8

Am Anfang Seines Dienstes hier auf der Erde ging Jesus zu Johannes, um sich taufen zu lassen. Während der Taufe kam der Heilige Geist auf Ihn. Dann führte der Heilige Geist Jesus in die Wüste, dort sollte ER vom Teufel in Versuchung geführt werden.
Als Jesus allem widerstand, ließ der Teufel von Ihm ab, und es kamen Engel und dienten Ihm, so wie es in unserm Vers oben heißt: Der Engel des HErrn lagert sich um die her, die Ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.
Versuchungen werden von Gott zugelassen. Wir müssen trainieren und stark und kräftig werden! Und wir müssen der unsichtbaren Welt zeigen, daß Jesus der HErr und Befreier ist!
Wenn jemand Body-building macht, begnügt er sich nicht mit 5-kg-Hanteln. Er geht an die Grenzen, probiert, wie viel er heute stemmen kann. Nur so wird er stärker und stärker, nur so bildet man die Muskeln aus. Im geistlichen Leben ist es ähnlich: Durch die Versuchungen werden wir trainiert und stärker. Es mag sein, daß wir für manche Dinge mehrere Versuche brauchen, bis es uns gelingt. Aber es wird gelingen! – denn Jesus weiter lesen>>

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Himmel und Erde – 17.01.2018

… darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt.
Kolosser 3, 1

Wir Christen sagen, im Himmel wird es himmlisch! Wie im Paradies wird es! Einfach herrlich und wunderbar! Dann sind wir endlich vollkommen erlöst, befreit, geheilt und fröhlich! Dann können wir singen, tanzen, jauchzen und jubeln! Da gibt es keine Krücken mehr, keine Behinderungen, keine Tränen, keine Bosheit ….
Eigentlich müßten wir danach streben, möglichst schnell in den Himmel zu kommen und dieses irdische Jammertal verlassen. Doch was hält uns zurück? Glauben wir etwa nicht, was die Bibel sagt? Suchen wir Ausreden, warum wir lieber hier auf der Erde bleiben und es uns hier gemütlich einrichten? Unsere Sehnsucht nach dem Himmel und Jesu Wiederkunft hält sich jedenfalls sehr in Grenzen.
Das liegt daran, daß unsere altes Ich nicht gestorben ist. Wir haben nicht das neue Herz Jesu bekommen, sondern klammern uns an das alte, dicke, fette Ich. Unser Stolz regiert uns, oder die Genußsucht oder die Habgier, Karriere, Geld, Luxus, Macht, unsere Familie oder Hobby, alles ist uns soooo wichtig! Ständig kreisen unsere Gedanken darum, und nicht um die Dinge, die wir von Gott bekommen sollten. Ehrlich, Gott möchte dieses alte Ich „ermorden“, denn nur weiter lesen>>

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Ein ungeteiltes Herz – 16.01.2018

Denn die Augen des HErrn schweifen über die ganze Erde, um denen ein starker Helfer zu sein, die mit ungeteiltem Herzen zu Ihm halten.
2. Chronik 16, 9

Ein ungeteiltes Herz, ach HErr, schenk es mir! Ich möchte Dich lieben und ehren mein Leben lang. Ich möchte mit Dir in Harmonie zusammen sein. Ich möchte lieben, was Du liebst und hassen, was Du haßt. Ich möchte ein kleines Abbild von Dir sein: Gütig, sanftmütig, geduldig, freundlich, voller Erbarmen und Barmherzigkeit. Ach HErr, ich kann es nicht, vollbringe Du es in mir!
Der HErr hat versprochen: Wenn Du auf mich hörst und mich liebst, werde ich Dein Herz ausfüllen und Du wirst meine Gebote halten, weil Du mich liebst. Ich gebe Dir ein neue Herz, eins aus Fleisch, und nehme dieses steinerne Herz volle Kälte, Einsamkeit, Selbstmitleid und Anklagen weg. Es gehört in den Tod. Das Neue Herz, das von mir erfüllt ist, das sollst du haben!
Ein ungeteiltes Herz, das ist unsere Entscheidung. Wir wissen meistens, was uns davon trennt: Unsere Facebook-„Treue“, Fernsehen, Sport, die Karriere, der Genuß …. es gibt so vieles Gute, das uns vom Besten trennt. Doch wir wollen es opfern und dem HErrn leben. Ständig will ER uns weiter lesen>>

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Meine Hoffnung – 15.01.2018

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von Ihm kommt meine Hoffnung.
Psalm 62, 6

Manchmal stürmen so viele Dinge gleichzeitig auf mich ein; manchmal wollen alle gleichzeitig irgend etwas von mir; manchmal ist Streit und den ganzen Tag keine Ruhe; manchmal gehen die schönen Träume kaputt; manchmal fordert die Arbeit zu viel; manchmal ist einfach die Kraft zu Ende, die Geduld, die Hoffnung …. irgendwie geht es nicht mehr.
Wie gut, daß Gott dennoch da ist! Denn wirklich, alles geht einmal kaputt oder zu Ende. Sogar die ganze Welt wird einmal versinken. Und auch mein Leben wird einmal enden. Wo ist Hoffnung, über alle Enttäuschungen und sogar über den Tod hinaus? Nur bei Ihm, der Tod, Krankheit, Sünde und Verderben überwand. Ja, bei Ihm kommt meine Seele zur Ruhe, denn von Ihm kommt meine Hoffnung.
Es ist gut, wenn ich morgens, bevor ein neuer Tag beginnt, Ihn suche. Ich stelle mich, die Kinder, den Tag, die Arbeit, die Freunde und alles andere unter Seinen Schutz. Ich bitte Ihn um Beistand, Weisheit und Barmherzigkeit. ER ist mein bester Freund und wird mich durch den Tag begleiten. Wenn ich den Überblick verliere, ER behält ihn. Wenn ein Unglück geschieht, so steht ER darüber; weiter lesen>>

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Gottes Stimme – 13.01.2018

ER sagte zu mir: Stell dich auf deine Füße, Menschensohn; Ich will mit dir reden.
Hesekiel 2, 1

Gott will mit uns reden, aber hören wir Ihn?
Das ist eine ganz wichtige Frage. Denn wie willst du Gottes Willen tun, wenn du Ihn nicht hörst?? Wie willst du auf Seinen Wegen bleiben, wenn dein Gebet ein Selbstgespräch ist???
Ein Pastor hatte nur noch 8 Besucher am Sonntag. Doch er meinte: Wenn nur einer das Evangelium hört und annimmt, so hat sich mein Leben gelohnt. – Armer Mann! Er hat keine Visionen, keine Träume, nur einen kläglichen Trost. Gott möchte mit uns reden, uns Visionen und Träume für unser Leben geben! Große Visionen und große Träume; nicht so ein klein bißchen ….
Paulus war von der Vision erfüllt, die Welt für Jesus zu erobern. Und er hat es geschafft! Er war nie zufrieden mit einem Zuhörer pro Jahr. Er wollte, daß alle Welt es erfährt: Jesus ist DER Heiland! Diese Vision trieb ihn an.
Wo ist deine Vision, dein Traum? Beschränkst du dich auf dein Gewächshaus, deine Rosenzucht, deine Kinder, Beruf oder Sport? Wie willst du dann Gott hören??
Jesus sagt: Wo dein Herz ist, da ist dein Gott.
Ja, womit beschäftigen wir uns in unseren Gedanken? weiter lesen>>

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Die Phantasie – 12.01.2018

Seht euch die Vögel des Himmels an! …
Lernt von den Lilien die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.
Matthäus 6, 26. 28f.

Jesus hat Recht. Wir achten auf alles mögliche, nur die kleinen Blumen am Wegrand sehen wir nicht. Wir trampeln darauf achtlos herum. Unser Blick ist nach vorne gerichtet: Auf die Arbeit, auf das Zuhause, die Kinder warten oder ich komme zu spät! Aber die Vögel am Himmel sehen wir nicht, und die Blumen zu unseren Füßen auch nicht. Die Sonne, den Sonnenunterganz, den Mond, die Sterne, die Berge und das Meer, die Gewitter mit den kräftigen Blitzen, die Macht eines Vulkans … alles nehmen wir nur nebenbei wahr; – unser Blick ist auf den Ernst des Lebens gerichtet.
Als ich Kind war, hatte ich eine lebhafte Einbildungskraft, Phantasie. Ich konnte in einer Traumwelt verschwinden. Und aus allem konnte ich etwas bilden, aus den Wolken, aus den Wellen, aus den Muster der Fliesen …. überall waren Wunder versteckt, die ich entdecken wollte. Mit einem Atlas konnte ich auf Weltreisen gehen, bis nach Thailand wollte ich und die Prinzessin Sirikith weiter lesen>>

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Gebt ihnen! – 11.01.2018

Jesus antwortete den Jüngern:
Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!
Matthäus 14, 16

Den ganzen Tag hatte Jesus die Menschen gelehrt und ihre Kranken geheilt. Als es Abend wurde, meinten die Jünger zu Ihm: Schick sie weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich Essen kaufen können, es wird bald dunkel! Doch Jesus wollte die Menschen nicht einfach wegschicken. ER wollte für diese Menschen sorgen. ER wollte sie gern bei sich haben und fühlte sich wohl bei ihnen. ER konnte sich irgend wie nicht von ihnen trennen. Darum sollten die Jünger ihnen zu essen geben. Doch die waren etwas verstört: Wir haben doch fast gar nichts, davon werden wir nicht einmal selber satt! Jesus nahm ihre kleinen Vorräte, dankte für das Essen, und gab es den Jüngern, damit sie es an die Leute verteilten. Und tatsächlich, alle wurden satt. Es waren etwa 5000 Menschen. Man sammelte die Reste ein und füllte damit 12 Körbe.
Genau so stehen wir jeden Tag vor den Menschen: Wir haben nur sehr wenig, was wir ihnen geben können. Doch Jesus will, daß wir geben!! Alles sollen wir Ihm geben, was wir so an Besitz haben. ER kann es gewaltig vermehren, auch wenn es weiter lesen>>

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