Category Archives for Frank Lauermann

Die liebe Verwandtschaft – 19.04.2018

Jesus sagte:
Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.
Markus 6, 4

Wenn wir Christen sind, werden wir es wissen: In der eigenen Familie stoßen wir auf Granit. Da ist kein Interesse am Evangelium. Besonders schwer ist es für verheiratete Christen, wenn der Partner nichts mit dem Glauben zu tun haben will.
Da können wir reden und beten, einladen und werben, nett sein oder auch nicht, – es nützt nichts. Man könnte genau so gut mit einer Gummiwand reden. Oder es kommen sogar sehr scharfe Reaktionen.
Dennoch macht Jesus uns Mut, für unsere Lieben zu beten. Darauf liegt große Verheißung. Wir sollen gar nicht unseren Lieben durch unser Missionieren auf den Nerv gehen, aber durch stille Taten und unser Leben unseren Glauben zeigen. Die Menschen werden neidisch!
Auf unsere vertrauensvollen Gebete hin kann Jesus selber aktiv werden. Denn die Ehre soll Ihm allein gehören, oder willst Du die Ehre haben, die Verwandten zum Glauben zu bringen? ER kann das gut allein, und wahrscheinlich besser wie du.
Aber ER möchte unser Gebet für unsere Lieben, und zwar ein vertrauensvolles Gebet. Wenn wir Ihm unsere Last anvertrauen, so kann ER aktiv werden. ER legt sich aber weiter lesen>>

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Diener Christi – 18.04.2018

Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes.
1. Korinther 4, 1

O, das möchte ich gern sein! So ein Heiliger, der alle Geheimnisse Gottes kennt! Einer, zu dem alle aufblicken. Wenn ich bete, bewegen sich Berge. Kranke werden sofort gesund. Die Menschen fallen unter der Kraft meines Gebetes. Alle wollen einen Termin mit mir, überall soll ich auf Kongressen sprechen … Ach, was wäre das wunderbar!
Doch Gottes Wege sind anders. ER will keinen Ruhm für mich, und ich selber möchte es eigentlich auch nicht. Ich will Gemeinschaft haben mit Ihm, meinem geliebten HErrn und nicht im Rampenlicht stehen! Da bin ich in guter Gesellschaft mit Mose, Elia, Jesaja, Jeremia, Paulus, Petrus und Johannes. Auch Johannes der Täufer sagte: Ich muß abnehmen, ER aber soll zunehmen!
Die großen Augenblicke sind leider nur kurze Augenblicke. Mein normales Leben spielt sich nicht auf dem Berg der Verklärung ab, sondern im Tal der Pflichten, Kleinigkeiten und täglichem Kleinkram. Darum sagt der Vers, man soll uns als Diener betrachten und nicht als allwissende, alles-könnende Macher. Der Vers geht weiter: Von Verwaltern erwartet man, daß sie treu sind. Und das gilt ganz besonders im täglichen Leben: Treue zu Jesus.
Selbst beim Abwasch, weiter lesen>>

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Eine heiße Liebe – 17.04.2018

Mit den Küssen seines Mundes bedecke er mich.
Süßer als Wein ist deine Liebe.
Hohelied 1, 2

So fängt dasBuch „Hohelied der Liebe“ in der Bibel an. Es ist ein Buch über die Liebe und die Sehnsucht zueinander, nach Gemeinschaft und Harmonie. So ist unsere Liebe zu Jesus, und so heiß und innig ist Seine Liebe zu uns.
Als Heinrich sich in eine feine Frau verliebte, kaufte er sich alle Bücher über Frauen und studierte sie. Manchmal vergaß er vor lauter Studieren, sie anzurufen oder sie zu treffen. Er saß über den Büchern und war davon fasziniert. Aber es dauerte nicht lange, da war die Liebe kalt.
Genau wie Heinrich wollen viele Christen Jesus lieben: Sie studieren alles über Jesus, wollen alles genau wissen und schon nach kurzer Zeit übertreffen sie die Theologen an Logik und Wissen. Doch die Liebe zu Jesus blieb auf der Strecke, die ging verloren. Stolz und Ehrgeiz machten sich breit, wo eigentlich die Liebe Platz haben sollte. Kalt, kaltes Herz, voller Phrasen und klugen Gedanken ….
So eine Liebe kann nicht lange halten. Sie muß heiß und innig sein, sie muß genährt werden wie das Feuer, sie muß ausgelebt werden, sonst erstickt sie! Sie muß unsere Gedanken einnehmen, unsere weiter lesen>>

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Jesus bringt Befreiung – 16.04.2018

Und Josua sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, und habt keine Angst! Seid mutig und stark! Denn so wird es der HErr mit all euren Feinden machen, mit denen ihr kämpfen werdet.
Josua 10, 25

Wieviel Fluch und Zerstörung bewirkt das Leben der Urgroßeltern! Jede Sünde gibt dem feind das Recht, die Kinder, Enkel, Urenkel und Ururenkel zu quälen.
Meine Urgroßeltern waren nicht gut. Der eine war Zimmermann und hatte eine Sargtischlerei. Und seine Frau zauberte nachts bei den Toten und unterhielt sich mit ihnen, – Spiritismus nennt man das. Sie hatte viele Kinder, aber keines ist glücklich geworden und sie hatten selber nur eins oder gar kein Kind; – seltsam in der damaligen Zeit.
Die andere Urgroßmutter konnte wirklich zaubern und Leute besprechen, so daß sie gesund wurden, zumindest körperlich. Aber wenn der Teufel dir einen Gefallen tut, will er seinen Lohn, – und das ist deine Seele. Auch mein Vater wurde als Kind besprochen und litt unter Depressionen, die erst weggingen, als er im Alter sein Leben Jesus anvertraute. Jesus ist der HErr, der jeden Fluch zerstören kann! ER kann die Schuld der Vorfahren vergeben und uns von allen Folgen freisetzen. ER ist wirklich der HErr der Herren.
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Ein hörendes Herz – 15.04.2018

In Gibeon erschien der HErr dem Salomo nachts im Traum und forderte ihn auf: Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll.
1. Könige 3, 5

Interessant, daß Gott uns fragt, was wir uns wünschen. ER ist echt an uns interessiert und will, daß es uns gut geht!
Salomo hatte ein Problem: Er war jung und sollte ein großes Volk regieren. Wie sollte er das machen? Darum wollte er ein Herz, daß auf den HErrn hört, ein hörendes Herz, damit er das Gute vom Bösen unterschieden kann und das Volk weise regieren kann.
Gott war froh über diese Bitte. Salomo hätte um Ruhm und Ansehen bitten können, oder um Geld, Gold, Silber und alle Reichtümer. Er hätte ein Weltreich erbeten können. Aber er dachte weniger an sich als an das Volk und seine Verantwortung für diese Menschen. Darum sagte Gott, daß ER ihm alles andere dazu geben wird: Reichtum, Ansehen, Weisheit, Klugheit und Macht. ER wußte jetzt, diesem Menschen kann Er es anvertrauen.
Willst du reich werden? Dann mußt du es glauben, fest daran glauben, dich darauf konzentrieren, und du wirst das Ziel erreichen …. So sagen ein paar Evangelisten und Prediger. (Manche großen Prediger sind durch das Geld von Gott weiter lesen>>

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ER befreit – 14.04.2018

Kann man einem Starken die Beute entreißen?
Kann einem Mächtigen der Gefangene entkommen?
So spricht der HErr:
Auch dem Starken entreißt man den Gefangenen,
und einem Mächtigen entkommt seine Beute.
Ich selbst will mit deinem Gegner streiten,
Ich selbst will deine Söhne befreien.
Jesaja, 49, 24f.

Schon einmal hat der HErr Sein Volk befreit. Damals war es in Ägypten in der Knechtschaft. Sie mußten als Sklaven dienen. Ihr Jammern und ihr Hilferuf stieg auf zum HErrn, und ER selbst stieg herab, um Seinem Volk zu Hilfe zu kommen. Wunderbar hat ER sie aus Ägypten herausgeführt und durch das Rote Meer in die Freiheit geführt.
Ihm war es damals nicht zu schwer. Und genau so ist es Ihm heute nicht zu schwer, Seine Leute zu befreien und zu erlösen. ER handelt nicht sofort, beim ersten kleinen Schmerz kommt ER noch nicht mit Seiner Hilfe. Ein wenig mutet ER uns schon zu, wir sind ja schließlich keine Jammerlappen. Doch ER kommt auch niemals zu spät. Immer ist ER rechtzeitig!! Und dann kommt ER mit Macht, und ER befreit Seine Kinder!
Wer schon länger Christ ist, weiß wie oft Jesus uns schon befreit hat aus kläglichen, hoffnungslosen Lagen. Auf Ihn ist wirklich Verlaß. Nur wir, wir lassen die Köpfe hängen, weiter lesen>>

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ER trägt mich – 13.04.2018

Da hat der HErr, dein Gott, dich auf dem ganzen Weg, den ihr gewandert seid, getragen, wie ein Vater seinen Sohn trägt, bis ihr an diesen Ort kamt.
5. Mose, Deuteronomium 1, 31

Jetzt bin ich alt und grau. Doch ich muß das bestätigen: Gott hat mich getragen bis zu diesem Ort, bis zu diesem Tag. Es war gar nicht immer leicht, aber ER hat mich getragen! – so weiß ich es heute. Damals kam ich mir allein vor, alle Schwierigkeiten mußte ich allein überwinden. Doch heute weiß ich: Der HErr hat geholfen, sonst hätte ich es nicht geschafft. Und ich preise meinen HErrn, daß ER so viel Geduld mit mir hatte und immer noch hat! Ich kann Seine Liebe und Treue niemals begreifen, verstehen oder nachvollziehen. Ich war immer ein sehr widerspenstiges, rechthaberisches und manchmal selbstmitleidiges Gotteskind. Doch der Vater hat mich durchgetragen. Das ist echt Gnade, und nur Gnade, und nicht ein bißchen mein Verdienst!
Die Vaterliebe Gottes ist wirklich unbegreiflich. ER trägt uns wie ein Vater seinen Sohn durch reißende Flüsse, die uns mitreißen wollen. ER rettet uns durch Feuer, Wasser und andere Katastrophen. ER hält Seine Hand über uns, wenn der Tod zuschlägt. ER warnt uns rechtzeitig, weiter lesen>>

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Recht oder Friede? – 12.04.2018

Als Jesus näher kam und die Stadt sah, weinte Er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen.
Lukas 19, 41f.

… was dir Frieden bringt; – so Jesu Worte. Was bringt uns denn Frieden?
Ich kannte eine Frau, die mit allen Mitteln die Wohnung beanspruchte und auch bekam, die ihr zu stand. Sie bekam zwar die Wohnung, aber keinen Frieden. Zu sehr hatte sie darum gekämpft, mit allen Mitteln, die das Gesetz erlaubt, aber Frieden hat es nicht gebracht. Etwas Rachsucht spielte vielleicht auch noch eine Rolle. Sie konnte sich nicht Jesus anvertrauen und von ihrem Recht zurücktreten. ER hatte versprochen, für sie zu sorgen. Nein, sie mußte selbst für ihr Recht sorgen; – und bekam es. Aber der Friede stellte sich nicht ein.
Jerusalem liebte Jesus, wenn ER Wunder tat. Die Stadt liebte Seine Reden. Aber den Anspruch Jesu: Ich bin der Messias, den wollte sie nicht gelten lassen. Sie selber wollte entscheiden, wie die Rettung aussehen sollte und wer der Retter ist. Der Mensch hat sich selber in den Mittelpunkt gestellt und er allein will entscheiden, was gut und richtig ist.
So bekam weiter lesen>>

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Sinn, Ziel und Zweck des Lebens – 11.04.2018

Ich will dem HErrn singen, solange ich lebe,
will meinem Gott spielen, solange ich da bin.
Möge Ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich freuen am HErrn.
Psalm 104, 33f.

Was bleibt? Gar nichts. Alles vergeht. Ich werde nicht mehr sein, meine Kinder werden alt und vergehen, das Haus wird auch einmal zu alt, das Auto verrostet, das Geld geht zu Ende …. alles vergeht. Sogar die Worte, die ich schreibe. Und wofür strengt man sich an? Alles nur für das Jetzt, damit ich jetzt gut lebe und meinen Spaß habe?
Das ist mir zu wenig, das ist nicht der Sinn des Lebens.
Ich freue mich, daß Gott, mein Schöpfer, da ist! Ohne Ihn wäre kein Leben möglich. ER erinnert sich ständig am mich. Mein Name ist in Seiner Hand eingeschrieben, so daß ER ständig an mich erinnert wird.
Bei Ihm vergehe ich niemals. Immer und ewig bin ich bei Ihm, so wie jetzt schon jeden Tag. Ach, das soll mein Dichten und Trachten sein: Ihn zu loben, Ihm zu singen und Gemeinschaft mit dem HErrn zu haben!
ER ist ewig, und meine Gemeinschaft mit Ihm ist genau so ewig. Alles, was ich tue, sinne und trachte, ist bei Ihm gespeichert. Möge Ihm mein Dichten gefallen!
Meine Worte, weiter lesen>>

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Gesetz und Gnade – 10.04.2018

Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen,
sein Herz aber ist weit weg von mir.
Es ist sinnlos, wie sie mich verehren;
was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.
Matthäus 15, 8f.

Manchmal muß ich auf unser Dach klettern und den Schornstein reinigen. Das ist immer eine etwas unsichere Sache, ich fühle mich überhaupt nicht wohl dabei. Schön wäre es, wenn es eine Treppe mit Geländer zum Festhalten gäbe!
So ähnlich ist es mit dem Gesetz: Wir fühlen uns sehr unsicher und wissen nicht, wie man alles richtig machen soll. Und da erfindet man sinnvolle Gesetze, die es einem leichter machen; – das sind unsere Treppengeländer zum Festhalten. Dies soll man, jenes darf man nicht. Wenn man sich daran hält, ist alles in Ordnung. Ja, wenn das alles so einfach wäre!
Jesus stellt uns ganz klar vor die Frage: Wodurch willst Du gerettet werden? Willst Du ein Treppengeländer oder willst du an meiner Hand gehen? – Durch das Gesetz, dann mußt du alles halten und darfst nicht mehr den kleinsten Fehler machen. Oder durch die Gnade Jesu. Dann mußt du ganz in der Gnade leben, ohne jedes Gesetz, nur an Seiner Hand. Die meisten Christen hinken auf beiden Seiten. Sie halten die Gesetze und Regeln, die in weiter lesen>>

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