Category Archives for Frank Lauermann

Der Wohnort des Geistes – 23.10.2017

Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?
1. Korinther 6, 19

Paulus wettert in diesem Kapitel gegen die Sünde, besonders gegen die Unzucht. Aber in diesem Vers ist eine ganz tolle Mitteilung für uns versteckt: Unser Leib ist der Tempel, der Wohnort des Heiligen Geistes, den wir von Gott bekommen haben. (Es gibt noch viele andere Geister, die aber nicht von Gott sind).
Ich kenne die Theologie, daß sich Gottes Geist und unser Geist verbinden und so Einfluß auf Seele und Körper gewinnen. Aber mir war es immer etwas zu kompliziert, so unanschaulich, nicht gut zu fassen. Es gibt darüber viele gute theologische Bücher.
Wenn der Heilige Geist in unserem Körper wohnt, ist das für mich viel, viel anschaulicher und viel besser zu begreifen. Eigentlich trennt die Bibel nie ganz strikt zwischen Körper, Seele, Willen, Gefühl, Verstand, Herz und Geist. Alles geht ineinander über, ohne scharfe Grenzen, obwohl alles seine eigene Bedeutung hat.
Es ist schön, ein Tempel Gottes zu sein. Wenn ER in mir wohnt, so ist ER für vieles zuständig. ER verhindert viele, viele Krankheiten des Körpers. ER ordnet unser Gefühlsleben so nach und nach. weiter lesen>>

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Gebet für mein Volk – 22.10.2017

Mose betete:
Verzeih also diesem Volk sein Sünde nach Deiner großen Huld, wie Du diesem Volk auch schon bisher vergeben hast.
4. Mose, Numeri 14, 19

Als die Israelis in das gelobte Land einziehen sollten, machten ihnen die Riesen dort große Angst. Sie glaubten, diese Riesen sind größer als ihr Gott. Da wurde Gott sehr, sehr zornig wegen ihres Unglaubens. Mose mußte wieder einmal in die Bresche springen und für diese widerspenstige Volk beten. Gott hörte auf Mose. Ganz ungestraft konnte ER die ungläubigen Israelis nicht lassen, aber das ganze Volk wollte ER nicht mehr vernichten. Vierzig Jahre lang wanderte daraufhin das Volk in der Wüste umher, bis von den Kleingläubigen niemand mehr übrig war. Und dann konnte Gott Sein Volk ins gelobte Land bringen.
Es ist erstaunlich, wie sehr Gott auf Mose hört. ER war zu Recht zornig auf dieses widerspenstige, kleingläubige Volk. Wann hatte es Ihm vertraut? Immer fanden sie etwas zu meckern. Wie oft wollten sie zurück nach Ägypten. Doch Mose betete immer für sie und Gott hörte.
Unser Volk ist nicht ohne Schuld geblieben. Gott hat ihm so oft schon vergeben, doch immer noch wandeln sie ohne Ihn. Geld und Macht sind ihr Gott. Die Sünde unseres Volkes schreit weiter lesen>>

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ER ist HErr, und kein anderer – 21.10.2017

Keiner kann sagen: Jesus ist der HErr! wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet.
1. Korinther 12, 3

Schon gleich am Anfang der Kirche gab es Strömungen, die die Leute von Jesus, dem Christus, wegzogen. Sie redeten zwar über Jesus, aber ER war nicht so besonders der Mittelpunkt. Es gab vieles andere, was mit Jesus konkurrierte. So ist es bis heute.
Eigentlich wollen wir mit unseren kleinen Andachten Mut machen, Glauben und Vertrauen in Jesus aufbauen und in den kleinen täglichen Dingen des Lebens helfen. Wir wollen ein positives Gerüst für unseren Glauben bauen und Antworten auf dringende Fragen bringen. Gott drängt mich immer wieder, uns abzugrenzen von Menschen und Lehren, die nicht Jesus als alleinigen Mittelpunkt haben.
Das ist nicht nur die Esotherik, sondern viel, viel umfassender und versteckter.
Bei Facebook gibt es zur Zeit ganz viele Videos, die nur sehr einseitig über den Glauben berichten. Die großen Prediger, die die Massen anziehen, für die Menschen Tausende von Kilometern reisen, reden nur über Dinge, die die Menschen gern hören möchten: Gesundheit, Freiheit, Wohlstand …. Aber sie reden selten über die Probleme des Alltags und wie man als Christ mit Krankheit lebt, wenn man nicht geheilt wird. Die großen Herren sammeln viel weiter lesen>>

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Versuchungen – 2017.10.20

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte ER vom Teufel in Versuchung geführt werden.
Matthäus 4, 1

Viele kennen diese Geschichte von den Versuchungen. Der ganze Text steht unter dieser kleinen Andacht.
Als ich den ganzen Text las, dachte ich, das ist ja interessant, daß der Geist Gottes Jesus in die Wüste führt, damit der teufel Ihn versuchen soll.
Und ich las die Versuchungen. Immer fingen sie mit „Wenn ….“ an. Wenn, falls, vielleicht, eventuell …. das scheinen die Worte des teufels zu sein. Gott sagt immer geradeaus, was ER meint.
Auch bei Adam und Eva war es so: „Sollte Gott vielleicht gesagt haben ….“. Und Eva fing an, sich mit damit zu beschäftigen. Mißtrauen und Zweifel werden durch diese kleinen Worte gesät, und unser widerspenstiges Herz nährt diesen Samen anscheinend gerne.
Ich denke auch an Petrus. Jesus sagte ihm, daß er Ihn verraten würde. Simon, Simon, der Satan hat verlangt, daß er euch wie Weizen sieben darf. Ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht erlischt. (Lukas 22, 31f.)
Es ist doch wunderbar, daß Jesus für uns betet, wenn wir angefochten werden! ER selber kennt jede Versuchung genau wie wir, und ER kann mit uns empfinden! Welch wunderbaren weiter lesen>>

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Der Ackerboden – 19.10.2017

Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht.
Matthäus 13, 23

Der Samen ist das Wort Gottes; Jesus ist der Landwirt, der den Acker bestellt und den Samen aussät. Und der Acker ist unser Herz.
Wie ist der Boden in unserem Herzen? Kann er die Saat, das volle Evangelium, aufnehmen? Oder ist er steinig, oder voll Unkraut, besonders Dornen, oder ist es ein Durchgangsweg für vieles andere und das Wort Gottes wird schnell vergessen oder durch anderes verdrängt?
Der Landwirt macht den Boden urbar und fruchtbar. Er muß ihn pflügen und eggen, er muß das Unkraut beseitigen und die Steine einsammeln; – viel und schwere Arbeit! Erst dann kann er säen und düngen. Unser Herz wird von Gott gepflügt und geeggt, so daß es ordentlich weh tut. Aber so wie es war, so ein altes, dickes, fettes, faules Herz (Ich), kann für Gott nicht brauchbar sein. ER fühlt sich nicht wohl bei uns. Wir wollen fruchtbarer Boden sein für Gott, wollen viel, viel Frucht bringen, aber das Pflügen mögen wir nicht besonders. Und dabei sollten wir froh sein, wenn es unserem dicken Ich mal an den Kragen geht! Was weiter lesen>>

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Freiheit des Vergebens – 2017.10.18

Wo der Geist des HErrn wirkt, da ist Freiheit.
2. Korinther 3, 17

Jesus möchte uns die schweren Lasten abnehmen, damit wir frei sind für Ihn. Freiheit ohne Gebundenheit an Ihn führt zur Zügellosigkeit und Exzessen, oder purer Langeweile. Freiheit in Ihm führt zu Freude, Dankbarkeit und vollem Leben. Aber es ist nicht so einfach für uns, in diese Freiheit zu kommen. Wir müssen genau auf Sein Wort und Seinen Weg achten.
Da ist das Gleichnis von dem König, der von seinen Dienern Rechenschaft fordert. Einer ist ihm 2,7 Billionen Dollar schuldig. Doch so viel hat er natürlich nicht. So bittet er inständig um Schuldenerlaß und der König gewährt es ihm. Da ist der Mann natürlich sehr erleichtert, geht hinaus und trifft einen Kollegen. O, der schuldet mir 1oo Dollar! Die muß er mir heute geben! Und er bedroht seinen Kollegen mit Polizei und Gefängnis, damit er seine Schulden bezahlt. Der König hört von diesem Vorfall und ruft ihn zu sich: Habe ich dir nicht 2,7 Billionen erlassen? Und du willst deinen Kollegen wegen 100 Dollar ins Gefängnis werfen? Schäm dich! – und der König übergibt ihn den Folterknechten …. (vgl. Matt. 18).
Gestern ging ich am Fluß spazieren und hörte weiter lesen>>

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Gnade, Gnade und immer wieder: Gnade! – 2017.10.17


Die Huld des HErrn ist nicht erschöpft,
Sein Erbarmen ist nicht zu Ende.
Neu ist es an jedem Morgen;
groß ist Deine Treue.
Klagelieder 3, 22f.

Was brauchen wir mehr als Gottes Gnade! Vorschriften haben wir schon genug, man kann sie gar nicht mehr alle einhalten …. Aber Gnade, da brauchen wir mehr und mehr und mehr. Als wären wir ein Faß ohne Boden, in das man ständig hineinfüllen müßte.
Heute ist dieser Tag der Gnade. Alles, was gestern war, ist durch Jesu Gnade ausgelöscht. Wir brauchen uns nicht mehr schämen oder traurig sein über uns oder über unseren Fall weinen. Gott hat diesen Tag gemacht, diesen Tag der unverdienten Gnade! Das wollen wir ausnutzen, die Vergebung in Anspruch nehmen für unser Versagen, und den Kopf wieder heben und nach vorne sehen.
Wem nützt es, wenn wir am Boden liegen und über unser Versagen jammern? Gott weiß: Wir sind Sünder! – und dennoch hat ER uns erwählt. Nun, Kopf hoch, die Gnade ergreifen und weiter auf das Ziel zu: Jesus Christus.
Kennst du die Müllschlucker in einem Hochhaus? Mitten im Hochhaus gibt es einen Schacht, in dem jede Etage ihren Müll wirft. Der fällt dann hinunter in einen Container und ist weg. Man kriegt es nicht weiter lesen>>

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Gottes Auftrag – 2017.10.16

Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das Ich dir zeigen werde.
1. Mose, Genesis 12, 1

So sagte Gott zu Abraham, als er noch Abram hieß. Eigentlich hatte ER es schon zu seinem Vater Terach gesagt. Terach brach auf von Ur in Chaldäa und kam bis Haran. Dort siedelte er sich an, baute Haus und Hof und ließ es sich gut gehen. Haran liegt ungefähr auf dem halben Weg nach Kanaan …
Nicht jeder soll mit seiner Verwandtschaft brechen und auswandern, das galt für Abraham. Aber wir alle haben Aufgaben und Träume, die Gott uns gibt. Und wo stehen wir? Sind wir auf dem Weg? Oder machen wir es so wie Terach, der Vater von Abraham; – auf dem halben Weg stehen geblieben?
Wenn wir uns selber senden, uns selber den Auftrag geben, weil die Not so groß ist, oder weil wir meinen, es muß unbedingt etwas getan werden, dann wird es in Enttäuschung oder Ermüdung enden. Wenn andere uns überreden, eine Aufgabe zu übernehmen, dann fehlt uns der Wille, und es wird ein Mißerfolg.
Nur wenn der HErr selber uns sendet, werden wir am Ziel ankommen. Dann sind wir sicher und festgehalten. Terach weiter lesen>>

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Im Segen leben – 2017.010.15

Der HErr befiehlt dem Segen, an deiner Seite zu sein: in deinen Speichern und bei allem, was deine Hände schaffen.
5. Mose, Deuteronomium 28, 8

Das Kapitel hat 2 Teile. Im ersten Teil wird der Segen beschrieben, den Gott auf Sein Volk kommen lassen will, wenn es auf Seinen Wegen geht; – herrlich! Und im zweiten Teil werden die Folgen des Fluches für Ungehorsam beschrieben; – schrecklich!
Wenn das Volk Israel auf Gott hörte und nicht nach rechts oder links abwich, so ging es ihm gut und es hatte Frieden. Gerechtigkeit regierte. Freude bei der Ernte! Der Regen kam zur rechten Zeit, nicht zu viel und nicht zu wenig. Eine Wonne, in diesem Land zu leben, – ein Land, in dem Milch und Honig floß.
Und dann kam immer wieder der Hochmut durch und machte Kompromisse mit anderen Völkern, Sitten und Religionen. Diebstahl, Ungerechtigkeit, sexuelle Ausschweifungen, Lügen, Korruption …. alles das griff schnell um sich, wenn das Volk sich von Gott abwandte. Doch die Folgen kamen schnell, – der Fluch des Ungehorsams.
Das Volk Gottes, die Gemeinde, erlebt es genau so. Hören die Leiter auf Gott und gehen vorwärts, so blüht die Gemeinde. Beharren sie auf Traditionen und ihren Leiter-Stand, so stagniert weiter lesen>>

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Die dreifache Schnur – 14.10.2017

Wenn jemand einen einzelnen auch überwältigt, zwei sind ihm gewachsen, und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell.
Prediger 4, 12

Der ganze Text ist sehr schön. Er lautet:
Zwei sind besser als einer allein, falls sie nur reichen Ertrag aus ihrem Besitz ziehen. Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den andern auf. Doch wehe dem, der allein ist, wenn er hinfällt, ohne daß einer bei ihm ist, wenn er hinfällt. Außerdem: Wenn zwei zusammen schlafen, wärmt einer den andern; einer allein – wie soll er warm werden? Und wenn jemand einen einzelnen auch überwältigt, zwei sind ihm gewachsen, und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell.
Es ist schön, daß ich nicht alleine bin. Es gibt Freunde und Verwandte, die Rat wissen und helfen können. Es gibt die Familie. Allein wäre es wirklich nicht nur sehr einsam, sondern vieles könnte man gar nicht tun, da braucht es drei oder mehr Hände. Gott hat uns so geschaffen, daß wir aufeinander angewiesen sind! Und ER hat uns so geschaffen, daß wir Einsamkeit nicht mögen; wir brauchen Gemeinschaft. Nur schade, daß Lüge, Stolz und Egoismus die Gemeinschaft mit anderen so oft hindert.
Zwei sind besser wie einer allein. Aber drei sind noch besser! Der Dritte im Bunde weiter lesen>>

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