Blickrichtung

Wie oft passiert es, dass die Sorgen, Nöte und andere Probleme, mit denen ich mich gerade herumschlagen muss, mich nach unten ziehen und mir mein Leben nur noch in dunklen Tönen erscheint. Wie ein Brummkreisel drehe ich mich dann nur noch um mich selbst, finde nicht mehr zur Ruhe und meine eigenen Gedanken verstellen mir den Weg. Nur gut dann, wenn ich Jesus Christus kenne und Ihn zum Herrn habe. Nein, alle meine gegenwärtigen Schwierigkeiten sind dann nicht plötzlich wie weggeblasen oder zerplatzt wie eine Seifenblase. Sind sind noch da, aber ich darf getrost alles Belastende vor meinen Herrn bringen („Kommt her zu Mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; Ich will euch erquicken (Matthäus 11, 28)“) wohlwissend, dass Er sich um mich, als Sein Kind, sorgt. „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch (1. Petrus 5, 7).“ Er kennt jedes Detail meines Lebens („Aber auch die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt (Lukas 12, 7)“) genau und weiß in welcher Lebenslage ich mich befinde. Dieser Gedanke, dass mein Herr bei mir ist, lässt mich ruhiger werden, denn Paulus sagt: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach Seinem Ratschluss berufen sind (Römer 8, 28).“ Ich möchte dann weiter darauf vertrauen, dass Gott für mich Seine guten Wege bereit hält, die mich weiter zu Ihm hinwachsen lassen. Und meinen Blick möchte ich immer mehr auf Den gerichtet halten, Der da spricht: „Denn ich bin der HERR, dein Gott, Der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, Ich helfe dir! (Jesaja 41, 13).“

About the Author Gerd

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