All posts by Viktor

Im Haus der Trauer

Das Herz der Weisen ist im Haus der Trauer; aber das Herz der Narren im Haus der Lustigkeit.
Prediger 7,4

Warum sollte das Herz des Weisen im Haus der Trauer sein? Nein, nicht um traurig zu sein, sondern um den Trauernden Mut zu machen und ihnen die Freude zu schenken. Dass die Narren sich nur belustigen und ihre Zeit nur für die Unterhaltung nutzen, ist auch kein Geheimnis. Und es ist so leicht, ein Narr zu werden. Man braucht nur das zu tun, was „alle auch tun“, aber die meisten tun oft eins nicht: Sie dienen einander nicht, sondern leben nur für sich selbst. Das macht „mehr Spaß“ und man muss keine Verantwortung für den anderen übernehmen.
In unserer Spaß-Gesellschaft ist alles erlaubt, was Spaß und was uns „glücklich“ macht, doch wirklich glücklich ist kein Mensch, der seine Zeit mit Unterhaltung und Lustigkeit verschwendet. Ganzen Tag vorm Fernseher oder vor dem Computer zu sitzen, um sich irgendwelche Bilder oder Videos anzuschauen, macht zwar viel Spaß, aber erfüllt das Herz nicht. Oft führt das sogar zur Verdummung. Man sieht es an den Kindern, die nur Medien konsumieren und ihr Gehirn sonst zu wenig anstrengen, dass sie immer dümmer werden und wissen oft sogar weiter lesen>>

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Gott erhört Gebet

Du erhörst Gebet; darum kommt alles Fleisch zu dir.
Psalm 65,3

Es ist erstaunlich wieviele Menschen zu Gott beten, wenn sie in die Not geraten, obwohl sie sonst an Ihn überhaupt nicht denken und nicht glauben. Sie nutzen dann ihr Gebet als letzte Hoffnung, die ihnen vielleicht helfen könnte. Aber sicher sind sie meistens nicht, weil sie Gott selbst nicht kennen und nicht wissen, dass Er Gebet erhört, aber nur wenn man daran glaubt. Wenn ich zu Gott bete und dabei nicht glaube, dass Er mich erhört, dann brauche ich Ihn dafür nicht zu beschuldigen. Das tun aber dann ganz viele, deren Gebete nicht erhört wurden.
Gestern sagte mir eine Dame im Gespräch, dass sie Schwierigkeiten hat, an Gott zu glauben, der so viel Unheil und so viele Kriege in der Welt zulässt. Ich hab ihr aber gesagt, dass der Mensch selbst daran schuld ist, weil er Gott aus seinem Leben verbannt hat, und Gott kann nichts gegen den Willen des Menschen tun. Deswegen kann Gott auch in unserem Leben nichts tun, wenn wir Ihn darum nicht bitten, weil Er uns Seinen Willen nicht aufzwingen kann. Er hat uns nicht als Sklaven, sondern als freie Menschen erschaffen, die sich selbst entscheiden können, ob weiter lesen>>

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Wer will Dir beistehen?

Steh auf, denn du musst handeln in dieser Sache! Wir wollen dir beistehen; führe es mutig aus!
Esra 10,4

So ein Satz will man doch auch öfter hören, besonders wenn man vor wichtigen Entscheidungen des Lebens steht. Oder?
Hier geht’s eigentlich um einen Fehler, den Esra gemacht hat und nun korrigieren musste. Und da hört er diesen Satz von seinen Leuten, die ihm beistehen wollen und ihm Mut machen, zu handeln. Hast Du auch solche Leute um Dich herum, die Du um Rat fragen darfst und von ihnen ermutigt werden kannst? Nicht? Dann such Dir unbedingt solche Leute. Wenn Du sie nicht in Deiner Gemeinde findest, such sie auch wo anders. Besuche auch andere Gemeinden, christliche Veranstaltungen, Hauskreise…. Ich hatte z.B. so einen Hauskreis, in dem es Geschwister aus verschiedenen Gemeinden zusammen waren und die haben mich immer wieder ermutigt und mich in meinem Glauben unterstützt. Ich könnte zwar behaupten, dass ich heute diese Leute nicht mehr brauche, weil ich selbst viel Erfahrung habe, aber das wäre dumm von mir. Es gibt immer Dinge, die ich von anderen lernen kann, die mein Glaubensleben bereichern können.
Ich freue mich sehr, dass ich heute viele Menschen ermutigen kann, weil ich durch viele Tiefen und Höhen weiter lesen>>

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Ein Haschen nach Wind

Ich beobachtete alle Werke, die getan werden unter der Sonne, und siehe, es war alles nichtig und ein Haschen nach Wind!
Prediger 1,14

Wenn man sich auf der Erde umschaut, dann haut es einen von den Socken, wenn man die Werke des Menschen sieht. Es gibt prächtige Bauten, geniale Erfindungen, mächtige Waffen… und das alles ist ein Haschen nach Wind! Warum bin ich mir da so sicher? Weil es einfach so ist, denn alles, was der Mensch auf dieser Erde geleistet hat, kann er nach seinem Tod nicht mitnehmen. So sehr wir uns auch bemühen, uns ein schönes und gemütliches Leben hier auf der Erde einzurichten, in der Ewigkeit wird es keinen Wert haben.
Vielleicht ist das der Grund, warum Gott uns manche Sicherheiten nimmt, damit wir uns nicht auf sie, sondern auf Ihn allein verlassen. Jesus baut für uns ein Haus im Himmel, wo wir ewig leben werden. Warum muss man sich darüber Sorgen machen, wenn man durch böse Umstände den Dächern über Kopf verliert?
Ich bin schon zwei Mal in meinem Leben obdachlos geworden, aber ich musste nicht auf der Straße pennen, weil Gott mir jemanden geschickt hat, der mich in seiner Wohnung aufgenommen hat. Warum hat Er das überhaupt weiter lesen>>

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Iss Honig!

Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist süß deinem Gaumen. So ist Weisheit gut für deine Seele; wenn du sie findest, wird dir’s am Ende wohlgehen, und deine Hoffnung wird nicht umsonst sein.
Sprüche 24,13-14

Ja, der Honig ist gut! Das weiß ich nicht, weil ich mir den Honig im Supermarkt kaufe, sondern weil mein Vater ein Hobby-Imker war und wir hatten immer frischen und echten Honig zuhause. Diesen Honig haben wir besonders im Winter, meistens gegen Erkältung konsumiert und wir waren tatsächlich nicht lange krank.
Vielleicht deswegen wird hier die Weisheit mit dem Honig verglichen. Sie ist nicht nur süß, sondern auch wohltuend.
Weisheit scheint in unserer Zeit nicht mehr so gefragt zu sein. Weise Entscheidungen zu treffen, ist für viele Menschen der modernen Gesellschaft eher uncool. Die Dummheiten werden aber immer mehr toleriert und verharmlost.
Ich habe auch genug Dummheiten im Leben gemacht und mir hat auch oft an Weisheit gefehlt, wenn ich vor einigen Entscheidungen stand, die möglicherweise mein Leben maßgeblich prägen werden. Aber wenn man es erkennt und Gott um Gnade und um die Gelegenheit bitte, sein Fehler zu korrigieren, dann gibt Er uns meistens noch eine Chance. Manche Fehler können wir nicht korrigieren und müssen möglicherweise weiter lesen>>

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Und als sie gebetet hatten

Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.
Apostelgeschichte 4,31

Wie kann man so beten, dass alles um mich herum bebt, alle mit dem Heiligen Geist erfüllt werden und ich freimütig predigen kann? Das ist eine wichtige Frage für alle Pastoren und Gemeindeleiter, die nicht bloß ein Kuschelclub, sondern eine für Gott brennende Gemeinde haben wollen.
Ich hab mal bei Facebook folgende Frage gepostet: Heute schon gebetet? Nein, nicht Gebet gesprochen, sondern mit Gott geredet?“ Eine Antwort darauf fand ich sehr gut:Bin ständig „verbunden“ mit meinem Vater und Jesus. Übrigens selbst ein Gedanke (an Gott) ist Gebet,ist Kommunikation Herzenssache.“ Darum geht’s ja auch im Gebet: mit Gott verbunden zu sein. Wenn nur ich rede und Gott keine Chancen hat, mir zu antworten, dann war’s nur Gerede. Gott kann aber auf verschiedene Art und Weise antworten. In dem zitierten Fall war ein Erdbeben und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist eine Antwort, die man nicht überhören konnte.
Gebet ist ja nicht nur „Herr, bitte, bitte…“, Gebet ist auch Lob und Dank. Für gewisse Dinge brauchen wir nicht so zu beten, als weiter lesen>>

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Vortrag „Mei Leben als Happyleptiker und seine Folgen“

Heute abend findet mein erster Vortrag „Mein Leben als Happyleptiker und seine Folgen“ in Reichertshausen beim CiB-Chapter Pfaffenhoffen an der Ilm.
Wer hätte das gedacht, dass ich eines Tages solche Vorträge halten werde?!
Nun, in meinen 27 Jahren des Glaubenslebens habe ich viele wunderbare Dinge mit Gott erlebt, von denen ich jetzt in meinen Vorträgen zur Ermutigung berichten kann.
Rückblickend stelle ich oft fest, dass Gott auch viele unschöne Dinge des Lebens zu meinem Besten umgewandelt hat. So kann ich mich heute nicht beschweren, dass mein Leben so schwer oder unerträglich wäre. Heute kann ich die Menschen ermutigen, die auch schwer im Leben haben. So erreichte mich heute eine E-Mail von einem Bruder, der meine Andachten liest:

Lieber Viktor,
herzlichen Dank für Deine tolle Arbeit !!!!
Wie oft hat mir Deine morgendliche Andacht schon geholfen.
Nun bin ich aber in einer absolut verzweifelten Situation. Ich habe so fürchterliche Probleme, dass ich nicht mehr ein noch aus weiß. Manchmal denke ich, es wäre besser wenn alles vorbei ist.
Was soll ich machen??

Nun, ich hätte ihm keine Antwort geben können, wenn ich selbst noch nie in verzweifelten Situationen gewesen wäre. Und so konnnte ich dem Bruder ein Paar ermutigende Worte schreiben und dafür beten, dass Gott diese Worte weiter lesen>>

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Aus dem glühenden Feuerofen

Wenn es so sein soll — unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten…
Daniel 3,17

Sadrach, Mesach und Abednego wollten nicht das goldene Standbild des Nebukadnezars anbeten und sollten dafür in den Feuerofen geworfen werden. Hatten sie denn keine Angst davor? Anscheint nicht, denn laut ihrer Aussage oben sind sie sich ganz sicher, dass Gott sie aus dem glühenden Feuerofen erretten wird. Und dann? Dann sind sie verbrannt… NEIN!!! Nicht mal angebrannten Geruch konnte man bei ihnen feststellen, als sie aus dem Feuerofen heil und unversehrt ausgestiegen sind.
So droht der Teufel uns auch immer wieder mit dem „glühenden Feuerofen“, wenn wir nach Gottes und nicht nach seinem Willen leben wollen. Er versucht uns manchmal sogar umzubringen, aber unser Gott ist unser Beschützer! Wenn Er mich nicht beschützt hätte, wäre mein Körper schon längst unter der Erde verrottet. Aber so leicht hat der Teufel mit den Kindern Gottes nicht, denn Gott hat für uns einen Auftrag auf dieser Erde, den niemand außer uns erfüllen kann.
Viele Menschen werden vom Satan verführt, damit sie dem Auftrag Gottes nicht nachkommen. Er verspricht ihnen Berge von Geld, schönes, entspanntes Leben und viele andere „schöne“ Dinge, damit sie sich zuhause gemütlich weiter lesen>>

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Wenn die Kinder gegen Ihn gesündigt haben

Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so hat er sie dahingegeben in die Gewalt ihrer Missetat. Bist du es aber, so suche Gott ernstlich und flehe um Gnade zu dem Allmächtigen!
Hiob 8,4-5

Ich kenne einige Pastoren, deren Kinder nicht mit Gott, sondern in der Welt leben. Da fragte ich mich oft, wie das wohl geht, denn sie haben doch ihre Kindheit an der „Quelle“ verbracht. Aber irgendwann habe ich verstanden, dass Gott sich niemandem aufzwingen will und jedem die Freiheit für seine eigene Entscheidung gibt. Als Vater mache ich mir auch darüber Gedanken, was aus meinen Kindern wird und ich bete, dass Gott sie auf Seinen Wegen führt. Aber, wenn sie ihre eigenen Wege ohne Gott gehen wollen, dann war das ihre Entscheidung und nicht mein Fehler bei der Erziehung oder sonst irgendwas, wofür man mich verantwortlich machen könnte. Ich muss natürlich für meine Kinder ein gutes Vorbild sein, damit sie (vielleicht auch für später) merken, wie wunderbar es mit Gott ist, aber das ist keine Garantie dafür, dass sie sich nicht lieber für die Welt entscheiden.
Den verlorenen Sohn hat der Vater nicht festgehalten, sondern ließ ihn gehen, auch wenn er wusste, dass seine Entscheidung falsch war. Aber der weiter lesen>>

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Nichts besseres unter der Sonne?

Darum habe ich die Freude gepriesen, weil es für den Menschen nichts Besseres gibt unter der Sonne, als zu essen und zu trinken und fröhlich zu sein, dass ihn das begleiten soll bei seiner Mühe alle Tage seines Lebens, die Gott ihm gibt unter der Sonne.
Prediger 8,15

Was braucht man als Mensch, um glücklich zu sein? Essen, trinken, schlafen, fröhlich sein… Eigentlich nicht viel. Oder? Aber es gibt trotzdem viele Menschen, die total unglücklich sind, auch wenn sie eigentlich gut mit allem versorgt sind. Warum eigentlich? Was fehlt diesen Menschen noch?
Richtig! Ihnen fehlt Jesus Christus! Er macht uns erst richtig frei und glücklich, auch wenn wir noch mit irgendwelchen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Unser Glück im Herrn ist nicht das Verrücktspielen des Glückshormons in unserem Gehirn, sondern die absolute Zuversicht, Vertrauen darauf, dass Er mit uns ist und keiner gegen uns sein kann. Das macht mich zumindest sehr glücklich! Noch glücklicher bin ich aber erst mit der Zeit geworden, als ich noch einige wunderbare Dinge mit Gott erlebt habe. Er hat sich oft als mein Versorger, Beschützer, Helfer, Tröster und Arzt erwiesen, so dass ich jetzt mehr als sicher bin, dass es Seine Charaktereigenschaften sind und Er nicht anders kann.
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