Sich selbst vergeben – 22.01.2018

Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Matthäus 18, 22

Petrus fragt Jesus, wie oft er seinem Bruder vergeben muß, wenn der sich an ihn versündigt. Ob siebenmal reicht? Und dann darf man sich wehren? Nein, sagt Jesus, nicht nur siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Jesus verlangt sicher nichts von uns, was ER selber nicht könnte. ER kann vergeben, siebenundsiebzigmal pro Tag, sogar pro Stunde! Bei Ihm ist echte, grenzenlose Vergebung. Denn unsere Sünde trifft Ihn nicht. ER liebt so sehr, daß wir Ihn nicht verletzen können. ER nimmt nichts persönlich, ist nicht nachtragend oder rachsüchtig. ER vergibt gern und streicht unsere Schuld sehr gern aus dem Sündenregister! Es freut Ihn, wenn wieder ein Mensch aus der Schuldschaft des feindes befreit wurde!
Genau wie wir andern vergeben sollen und das unsere Natur werden soll, so sollen wir uns selber vergeben. Genau wie Jesus uns vergibt und unsere Schuld auslöscht, so sollen wir uns endlich selber vergeben und die Sache ruhen lassen. Und wenn wir uns in einer Sache hundertmal am Tage versündigen, so soll doch die Vergebung Jesu jedesmal in Sekundenschnelle wirksam werden.
Ich rede nicht über Lügen, Betrügen, Fremdgehen oder Töten. Das ist unsere bewußten Entscheidung. Wenn ich Jesus nachfolge, lüge ich nicht, betrüge nicht, stehle nicht, weiter lesen>>

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Dem Glaubendem ist alles möglich!

Aber wenn du etwas kannst, so habe Erbarmen mit uns und hilf uns!
Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich.
Sogleich schrie der Vater des Kindes und sagte: Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!
Markus 9,22-24

Sollte Gott etwas nicht können? Wir glauben doch an einen allmächtigen Gott, der wirklich alles machen kann. Und trotzdem trauen Ihm manche Gläubige einige Dinge nicht zu. Und das nicht, weil Gott unfähig wäre, etwas zu vollbringen, sondern weil es ihnen einfach an dem Glauben mangelt.
Wenn ich manchen Christen von meinen Glaubenserfahrungen berichtet habe, sagten sie mir: „Wau, wunderbar, aber ich könnte so nicht glauben.“ Aber warum nicht? Weil es unsere Vorstellungen übertrifft? Weil wir uns zu gering vorkommen? Warum auch immer, aber wir dürfen Gott um Glauben bitten. Jesus sagte ja: „Bittet, dann wird’s euch gegeben!“
Wir brauchen einen starken Glauben, auch wenn’s uns noch scheinbar gut geht. Als ich Gott am Anfang meines Glaubenslebens um Glauben bat, konnte ich nicht erahnen, was ich alles durchstehen müsste, damit mein Glaube wächst. Aber ich bin jetzt Gott dafür sehr dankbar, dass Er mich durch solche enge Wege geführt hat. Jetzt brauche ich mich nicht zu fürchten, wenn größere Probleme kommen, als ich die, weiter lesen>>

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Segen und Fluch der Arbeit – 21.01.2018

ER wird uns aufatmen lassen von unserer Arbeit und von der Mühe unserer Hände um den Ackerboden, den der HErr verflucht hat.
1. Mose, Genesis 5, 29

Lamech bekam einen Sohn und nannte ihn Noah, das heißt Ruhe. Er hoffte, daß sein Sohn die Erlösung brachte. Doch der Erlöser wurde erst später geboren und heißt Jesus.
Jesus bringt uns in das Land der Ruhe. ER bewirkte die allumfassende Erlösung; – auch von den täglichen Sorgen. Die Schuld und Schlechtigkeit der Menschen waren Schuld an dem Fluch Gottes, und die Vergebung und Gerechtigkeit Jesu sind die Tür zum Land der Ruhe, in dem der Segen Gottes regiert. Wie sehr müssen die Menschen sich abmühen für ihr tägliches Brot! Wie sehr kämpfen sie mit allen Mitteln um Karriere und Geld! Wenn wir im Segen Gottes leben, brauchen wir uns nicht mehr sorgen, wir brauchen nicht mehr mit Lüge und Ellenbogen um die Karriere kämpfen; – Gott segnet, und das ist mehr als jede gute Beziehung.
Jesus will uns erlösen vom Fluch, der auf dem Ackerboden liegt, also von dem Kampf ums tägliche Brot. Legen wir unsere Sorgen in Seine starken Hände, denn ER sorgt gern für uns. Lassen wir die Unruhe und die Befürchtungen, die uns weiter lesen>>

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Die Lampen sollen brennend sein!

Eure Lenden sollen umgürtet und die Lampen brennend sein!
Lukas 12,35

Sind meine Lampen noch brennend? Oder ist das Feuer schon erlöschen?
Wofür brennen meine Lampen überhaupt? Für meine Arbeit? Für mein Hobby? Für meine Familie? Oder für sonst irgendwas?
Diese Fragen muss man sich immer wieder stellen, um zu sehen, wo man gerade steht und wofür man brennt. Wenn man für alles mögliche, aber nur nicht für den Herrn brennt, kann man schnell ausbrennen. So sind auch viele Pastoren ausgebrannt, weil sie mehr für ihre Arbeit mehr gebrannt haben, als für Jesus, und versuchten jedem Menschen zu gefallen, der ihre Gemeinde besuchen.
Wenn man für Jesus brennt, hat man Freude, Begeisterung, Lebenslust, Gelassenheit, Freiheit, mit denen man auch andere Menschen anstecken kann. Viele Menschen lassen sich von ihren religiösen Vorstellungen von Gott stressen. Für sie ist Gott eine Macht, die alles von ihnen fordert und wehe sie tun was falsches, dann bekommen sie Angst, dass Gott sie bestrafen könnte. Sie sind nur am rennen und tun und machen, werden dabei immer ausgelaugter und leerer. Unser Gott ist aber nicht so. Er gibt zuerst Kraft, dann die Aufgabe, die wir in Ruhe für Ihn erfüllen können, ohne uns zu stressen. Er will, dass wir ohne weiter lesen>>

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Jesus lieben – 20.01.2018

Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihrem Haar. Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt.
Johannes 12, 3

Einige schimpften über diese „Verschwendung“. Denn das Öl war sehr kostbar. Nun war es vergossen und konnte nicht mehr verkauft werden und hatte für niemanden mehr einen Nutzen. Ja, so denken und fühlen die Kopfchristen; – sie sind sehr praktisch veranlagt.
Doch Liebe ist nicht nur Kopfsache, sondern mehr eine Sache des Herzens. Liebe schreitet immer zur Tat und bleibt nicht bei Worten. Liebe handelt; sie denkt nicht nur an Gewinn und Verlust. Liebe ist unberechenbar. Liebe ist mehr als Kopf.
Maria hatte Jesus lieb. Denn Jesus hatte sie zuerst geliebt. Seine Liebe, Seine überströmende, unvergleichliche, übergroße, handelnde Liebe setzt uns frei zu lieben. Wenn wir Seine Liebe empfangen und nicht zur Tat schreiten, ersticken wir sie und wir empfinden immer weniger Jesu Gegenwart und Liebe. Wir haben Ihn kalt zurückgewiesen.
Jesus mag es, wenn wir „verrückte“ Sachen für Ihn tun. ER liebt es, wenn wir auf einen einsamen Berg steigen und einfach nur voller Freude „Halleluja“ rufen. ER mag es, wenn wir anderen Gutes tun, ohne zu überlegen, ob es Nutzen hat; – weiter lesen>>

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Das Herz zu dick?

„Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen; denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile.“
Matthäus 13,14-15

Jesus heilte viele Menschen in den drei Jahren Seines Dienstes und viele folgten Ihm nach, aber trotzdem nicht jeder, der Ihn hörte. Weil ihr Herz zu dick geworden ist. Sie haben Ihn nicht gehört und machten ihre Augen auf Seine Werke zu, um sie zu leugnen. Genauso machen viele Leute auch heute. Wenn man ihnen davon erzählt, dass Jesus sie heilen kann, weil Er uns und andere Menschen auch geheilt hat, dann wollen sie es nicht glauben und für sie ist leichter zu denken, dass wir spinnen, als zu glauben, dass wir ihnen die Wahrheit sagen.
Die Wahrheit Gottes zu verkündigen wird immer schwieriger, weil die Menschen lieber den weltlichen Medien glauben, die ihnen erzählen, dass es Außerirdische gibt, aber Gott nicht. Und wenn wir versuchen das Gegenteil zu behaupten, sagen sie, dass ihre Informationsquelle richtiger weiter lesen>>

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Versuchungen – 19.01.2018

Der Engel des HErrn lagert sich um die her,
die Ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.
Psalm 34, 8

Am Anfang Seines Dienstes hier auf der Erde ging Jesus zu Johannes, um sich taufen zu lassen. Während der Taufe kam der Heilige Geist auf Ihn. Dann führte der Heilige Geist Jesus in die Wüste, dort sollte ER vom Teufel in Versuchung geführt werden.
Als Jesus allem widerstand, ließ der Teufel von Ihm ab, und es kamen Engel und dienten Ihm, so wie es in unserm Vers oben heißt: Der Engel des HErrn lagert sich um die her, die Ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.
Versuchungen werden von Gott zugelassen. Wir müssen trainieren und stark und kräftig werden! Und wir müssen der unsichtbaren Welt zeigen, daß Jesus der HErr und Befreier ist!
Wenn jemand Body-building macht, begnügt er sich nicht mit 5-kg-Hanteln. Er geht an die Grenzen, probiert, wie viel er heute stemmen kann. Nur so wird er stärker und stärker, nur so bildet man die Muskeln aus. Im geistlichen Leben ist es ähnlich: Durch die Versuchungen werden wir trainiert und stärker. Es mag sein, daß wir für manche Dinge mehrere Versuche brauchen, bis es uns gelingt. Aber es wird gelingen! – denn Jesus weiter lesen>>

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…denn ihr werdet lachen!

Glückselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
Lukas 6,21

Ja, das Leben ist manchmal wirklich zum Weinen. Es gibt viel Schmerz, viele Niederlagen, viele Probleme, viele Hindernisse, aber es gibt auch einen allmächtigen Gott, der für alles eine Lösung hat. Er ist unser Tröster, unser Helfer, unser Beistand… Jesus ist alles für uns! Wirklich alles? Oder gibt’s für Dich etwas, was Jesus für Dich nicht ist? Nimm Dir paar Minuten Zeit und denk darüber nach.
Sollte etwas noch geben, was Jesus für Dich nicht könnte? Garantiert nicht! Er kann für Dich alles tun, was Du brauchst. Er lässt Dich niemals im Stich. Und wenn Du auch mal soweit bist, dass Dir die Tränen in Strömen fließen, glückselig bist Du, denn Du wirst lachen. Ja, Du wirst über all die aktuellen Probleme und Sorgen ganz laut lachen!
Ich habe schon einige Male miterlebt, wie die traurigen Menschen im Gebet plötzlich lachten und sich freuten, obwohl ihr Problem eigentlich noch aktuell war. Was ist denn mit ihnen passiert? Sie haben neue Hoffnung empfangen, Jesus hat angefangen, ihre Sicherheit zu sein. Später hat Gott auf ihr Gebet tatsächlich reagiert und sie hatten noch mehr Freude und konnten wirklich darüber lachen, was sie an Problemen weiter lesen>>

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Fliegen wie ein Adler

Aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft; sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.
Jesaja 40,31

Ich liebe diesen Vers! Da steckt so viel Hoffnung und so viel Kraft drin!
Ich habe schon so oft geträumt, dass ich fliege. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl! Ich bin so hoch über die Häuser und über die Berge geflogen und fühlte mich wirklich wie ein Adler. Das war ein Gefühl der Freiheit, der Leichtigkeit, der Freude. Am liebsten hätte ich nicht aufgewacht, denn es war einfach schön. Nun, im realen Leben kann man nicht einfach wie ein Vogel vom Boden abheben und losfliegen. Aber im Herzen ist das möglich! Ja, wenn das Herz frei, voll mit der Hoffnung, voll mit Freude und Liebe ist, dann kann es wie ein Adler fliegen. Unsere Füße werden dann nicht müde und schwer, weil wir eine Energie des Himmels in uns haben, die uns antreibt.
Bitte vergiss es nicht, dass Du nicht nur ein wandelnder Körper bist, dass Du auch ein geistliches Wesen bist. Und nur der Heilige Geist kann Deinen Geist zum Fliegen bringen. Ja, Er will, dass Du Deine Alltagssorgen hinter Dir lässt und einfach weiter lesen>>

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Himmel und Erde – 17.01.2018

… darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt.
Kolosser 3, 1

Wir Christen sagen, im Himmel wird es himmlisch! Wie im Paradies wird es! Einfach herrlich und wunderbar! Dann sind wir endlich vollkommen erlöst, befreit, geheilt und fröhlich! Dann können wir singen, tanzen, jauchzen und jubeln! Da gibt es keine Krücken mehr, keine Behinderungen, keine Tränen, keine Bosheit ….
Eigentlich müßten wir danach streben, möglichst schnell in den Himmel zu kommen und dieses irdische Jammertal verlassen. Doch was hält uns zurück? Glauben wir etwa nicht, was die Bibel sagt? Suchen wir Ausreden, warum wir lieber hier auf der Erde bleiben und es uns hier gemütlich einrichten? Unsere Sehnsucht nach dem Himmel und Jesu Wiederkunft hält sich jedenfalls sehr in Grenzen.
Das liegt daran, daß unsere altes Ich nicht gestorben ist. Wir haben nicht das neue Herz Jesu bekommen, sondern klammern uns an das alte, dicke, fette Ich. Unser Stolz regiert uns, oder die Genußsucht oder die Habgier, Karriere, Geld, Luxus, Macht, unsere Familie oder Hobby, alles ist uns soooo wichtig! Ständig kreisen unsere Gedanken darum, und nicht um die Dinge, die wir von Gott bekommen sollten. Ehrlich, Gott möchte dieses alte Ich „ermorden“, denn nur weiter lesen>>

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