Das Gesetz Christi – 19.02.2018

Einer trage des andern Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Galater 6, 2

Ja, wenn´s doch so wäre! Aber wir tragen nicht die Lasten unserer Geschwister, sondern sehen mit Adlersaugen ihre Fehler und Schwächen. Unsere eigenen Lasten sind schwer und wir wünschen uns echte Anteilnahme, Fürbitte und Aufmerksamkeit. Doch die andern sind faul, haben selber schuld oder begreifen irgendwelche einfachen Grundsätze nicht.
Wenn man es so deutlich schreibt, merkt jeder, daß es so nicht geht. Es dreht sich ja alles nur um mich! Ich selber mache den Maßstab! Ich richte, und will nicht gerichtet werden!
Es wird mit uns erst anders, wenn wir die Lasten Christi für andere Menschen übernehmen. Dann lernen wir mit Seinen Liebesaugen zu sehen. Wir erkennen, wie Jesus den anderen Menschen sieht, wie ER ihn liebt, wie ER ihm Gutes tun möchte. Und das beten wir für ihn herab. Das ist Gebet, das leicht fällt; – denn wir haben den andern lieb gewonnen, auch wenn er zur Zeit noch ziemlich schwierig ist. Aber wir haben Christi Hoffnung für ihn!
Gestern beobachtete ich ein Paar. Beide sind irgendwie aus Not zueinander geraten (sie sind noch nicht verheiratet). Doch beide sind unglücklich; – sie scheinen zu wissen, daß Gott weiter lesen>>

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Wir beten an, was wir kennen

Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden.
Johannes 4,22

Das sagte Jesus der Samariterin am Brunnen, die nach dieser Begegnung losgelaufen ist, um Jesus in ihrer Umgebung zu verkündigen. Sie lernte Jesus kennen und nun wusste sie, wen sie anbeten soll.
Viele Menschen beten auch etwas an, was sie nicht kennen. Zum Beispiel irgendwelche Heilige, die auf den Ikonen abgebildet sind. Sie kennen sie nicht, sie haben nur eine Abbildung von ihnen. Auch die Superstars werden angebetet, die man nur auf dem Bildschirm sieht und niemals persönlich kennen lernen kann.
Als Kinder Gottes lernen wir Jesus Christus aber persönlich kennen, auch wenn wir Ihn nicht sichtbar vor uns haben. Er zeigt sich uns durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt. Deswegen können wir Jesus Christus im Geist und in der Wahrheit anbeten und Ihm nachfolgen. Das wäre nicht möglich, wenn wir bloß irgendeine Abbildung von Jesus hatten, die wir anbeten würden, ohne Jesus persönlich zu kennen.
Nun, wenn ich so nachdenke, stelle ich fest, dass ich Jesus noch nicht so gut kenne, wie ich ihn gern kennen will. Aber wie es auch in der Ehe ist, die Partner lernen einander im weiter lesen>>

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Sorgenberge – 18.02.2018

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HErrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 121, 1f.

Ja, die Sorgenberge, die uns erdrücken wollen! – wo sind sie hin? Sie sind nicht mehr da. Oder weißt Du noch, welche Sorgen Du vor einem Monat hattest, oder vor einem Jahr oder vor 10 Jahren?
Und kaum sind sie weg und vergessen, drehen wir uns um und sehen auf den nächsten Sorgenberg. Und je länger wir ihn ansehen, desto größer wird er, bis er uns schier erdrückt. Schrecklich, so ein Leben umgeben von Sorgenbergen! Einer nach dem andern taucht auf, bedroht uns auf heftigste und löst sich irgendwie auf, um dem nächsten Platz zu machen. Und wir sind so dumm und fallen jedesmal wieder darauf herein!
Wir wollen nicht Jesus hinter den Bergen sehen, auch wenn ER viel größer ist als die Sorgen. Wir wollen anstatt der Berge Jesus sehen. Auch wenn man schon lange Christ ist, fällt es doch schwer, Ihm alle Sorgen und Lasten anzuvertrauen, als ob es Seine Sache wäre. Und selber sich nicht mehr darum sorgen …. Ich glaube, daß ist schwieriger wie die ganze Schule, Ausbildung, Führerschein und alle andern Prüfungen weiter lesen>>

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Gute Gaben von Gott

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!
Matthäus 7,11

Wenn meine Kinder zu mir kommen und mich um Brot mit Frischkäse bitten, gebe ich ihnen keine Schlange. Ist doch klar! Denn ich liebe meine Kinder, sie sind ein Geschenk Gottes für mich, sie sind für mich wertvoll. Ja, sicher machen sie viel Blödsinn und sind oft ungehorsam, aber sie sind trotzdem meine Schätze. Ich muss ihnen beibringen, was gut und was böse ist.
Genauso geht es im Umgang Gottes mit uns, Seinen Kindern. Wir sind für Ihn sehr wertvoll, auch wenn wir Ihm gegenüber nicht immer gehorsam und treu sind. Er ist unser Papa, der Seine Kinder über alles liebt und nicht nach ihren Fehlern schaut. Er gibt uns, wenn wir Ihn bitten. Wenn wir das nicht tun, warten wir oft vergeblich darauf, dass Er etwas für uns tut.
Klar, als Vater weiß ich, was meine Kinder grundsätzlich benötigen und versorge sie mit dem. Aber um manche Dinge müssen sie mich bitten, weil ich sonst nicht weiß, ob sie sie brauchen oder nicht.
So versorgt uns Gott auch mit allem, was wir normalerweise nötig weiter lesen>>

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Werde ich?

Müde und mutlos – 17.02.2018

Macht die erschlafften Hände wieder stark
und die wankenden Knie wieder fest!
Sagt den Verzagten:
Habt Mut, fürchtet euch nicht!
Seht, hier ist euer Gott!
Jesaja 35, 3f.

Manchmal sind wir total müde und erschöpft. Das Bibellesen wird zur Arbeit, das Gebet zur Qual. Irgendwie keine Antwort, kein Ziel, nur Müdigkeit, Schlaffheit und der Wunsch nach Ruhe.
Gott schickt uns manchmal solche Zeiten. ER will unsere Treue prüfen. ER will wissen, wie es wirklich in uns aussieht, und ER will, daß wir selber es auch wissen: Bin ich treu??
Wir wissen alles über Gott und unsere Nachfolge. Aber die Müdigkeit ist so erdrückend, die Mattheit so stark, wir können uns kaum noch erheben. Es ist uns so vieles gleichgültig.
Für Gott ist das gar nicht erschreckend. Denn ER sieht unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem Blick. Aber wir leiden sehr, sind erschreckt von unserer Gleichgültigkeit. ER weiß, wie es morgen oder nächste Woche ist, darum hat ER Geduld, schimpft nicht mit uns und sieht gar keinen Grund zur Beunruhigung; – im Gegensatz zu uns.
Denn ER hat versprochen, das gute Werk in Dir zu Ende zu bringen, das ER angefangen hat. ER ist in Dir am Wirken, und ER hört niemals auf, bevor ER nicht Sein weiter lesen>>

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Widerspenstige und leere Schwätzer

Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung. Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen.
Titus 1,10-11

Was man heutzutage bei Facebook sieht, ist oft erschreckend. Da ist ein Cyber-Krieg ausgebrochen, in dem „Christen“ gegen Christen kämpfen und verschiedene Irrlehren verbreiten. Da wird auch mit Beleidigungen und Beschimpfungen nicht gespart. Da kann man schnell anzweifeln, dass Christentum etwas mit Liebe zu tun hat.
Zu meinem Staunen erlebe ich persönlich solche Attacken nicht, obwohl ich online offen meinen Glauben bekenne und bei Facebook christliche Texte poste. Aber alles kann noch kommen. Ich muss mich bloß davon nicht beeinflussen lassen. Auch wenn manche meiner Kommentare negativ kommentiert wurden, bestehe ich nicht auf mein Recht, sondern lass die Person einfach bei ihrer Meinung bleiben, denn die Diskussion würde in ihrem Herzen nichts bewirken, weil ihr Herz einfach verstockt ist.
Trotzt des Unheils, was im Internet passiert, will ich Christen ermutigen, dieses Medium aktiv zu nutzen, um frohe und ermutigende Botschaft zu verkündigen. Dafür gibt es viele Wege. Wie sollen wir sonst den Schwätzer und Verführern den Mund stopfen? Richtig! In dem wir die gute, ermutigende und tröstende weiter lesen>>

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Zeichen und Wunder – 16.02.2018

Sie zogen aus und predigten überall. Der HErr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die Er geschehen ließ.
Markus 16, 20

Der HErr sandte Seine Jünger aus, der ganzen Welt das Evangelium zu verkünden. ER gab ihnen Vollmacht, und ER sagte: Durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: Sie werden böse Geister austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen und Gift wird ihnen nicht schaden und die Kranken werden gesund, wenn sie ihnen die Hände auflegen. Dann wurde Jesus in den Himmel aufgenommen und die Jünger gingen los in alle Welt, um das Evangelium vom Retter zu verkünden. Und der HErr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch mächtige Zeichen.
Jesu Dienst hier auf der Erde war nicht nur Predigen, sondern ein fast endloses Heilen von Kranken und Geplagten. Ich glaube, fast den ganzen Tag heilte ER die Kranken und nur zwischendurch predigte ER ein wenig. ER war das Erbarmen Gottes. ER hatte ständigen Kontakt mit dem himmlischen Vater und wußte immer, was Gott wollte. So war Sein Dienst voller Autorität und göttlicher Vollmacht.
Die Jünger taten es Ihm gleich. Sie hielten engen Kontakt mit dem Vater und wußten, was ER wollte. weiter lesen>>

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Abba, Vater!

Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater!
Galater 4,6

Mein Sohn ist vor zwei Tagen 2 Jahre alt geworden. Er kann noch nicht so gut und deutlich sprechen, aber wenn er zu mir kommt und mich Papa nennt, dann verstehe ich vieles ohne Worte. Ich bin ja sein Vater und ich weiß, was gut und was schlecht für ihn ist. Ich passe schon auf, dass er kein scharfes Messer in die Hand nimmt oder dass er nicht über die Straße läuft, wenn ein Auto fährt. Ich sorge auch dafür, dass mein Sohn nicht Hunger leidet und warmes Bettchen hat.
Genau so ist auch unser Himmlischer Vater, zu dem wir rufen: „Abba, Vater!“. Ja, wenn wir nur Papa zu Ihm sagen, weiß Er schon, was wir brauchen. Er braucht sich von uns keine lange Gebetslisten anzuhören, denn Er weiß ganz genau, was wir benötigen. Er will einfach, dass wir zu Ihm Papa sagen und Seine Gegenwart genießen.
Mein kleiner Sohn mag es, mit mir zu kuscheln und zu spielen. Er freut sich immer, wenn ich nachhause komme, und ruft ganz laut: „Paaaaaapaaaaaa!!!!“. Das erfreut mein Herz und ich will ihn gleich umarmen, schon weiter lesen>>

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Ein neues Herz – 15.02.2018

Jesus sagt:
Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.
Johannes , 37

Viele versuchen durch gute Taten und Leistung zu Jesus zu kommen. Und wenn sie wirklich gut sind, merken sie, es reicht noch nicht, sie müssen sehr, sehr gut sein, und heilig und vollkommen; – und so strengen sie sich noch mehr an. Aber sie kommen zum Richtstuhl Gottes. Dort gibt es kein Erbarmen. Immer gibt es irgendein Gesetz, das sie nicht ganz gehalten haben, z.B. haben sie die Eltern nicht genügend geehrt. Immer wartet Verdammnis auf sie.
Anders ist es, wenn wir unsere Schuld und Unvollkommenheit kennen und zum Thron der Gnade kommen. Dort regiert Jesus. ER wirft niemanden hinaus! Jeder, der an Seine Gnade appelliert, wird sofort gerettet. Jeder, der Seinen Namen bekennt, ist sofort aus dem Machtbereich der Finsternis gerettet.
Sogar der eine Verbrecher, der an Jesu Seite gekreuzigt wurde, wurde schlagartig gerettet, als er Jesus um Erbarmen anrief. Er war ein Verbrecher, vielleicht sogar Mörder. Er wußte, Gerechtigkeit ist unerreichbar, nur Gnade, Begnadigung, Barmherzigkeit können noch etwas bewirken.
Jesus ist dieser Gnadenthron. ER ist voller Barmherzigkeit, Geduld, Hoffnung und grenzenloser Liebe. Wer zu Ihm kommt und auf Gnade zählt, der ist richtig. Jeden Morgen wieder weiter lesen>>

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